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Offenbacher Innovationscampus : Initiative gegen geplante Anbindung

Wo soll’s langgehen? Vorschläge zum Anschluss des neuen Offenbacher Innovationscampus Bild: Bürgerinitiative Stadtfieber/Foto Google Earth/F.A.Z.-Bearbeitung swa.

Um den Offenbacher Innovationscampus optimal ans Verkehrsnetz anzuschließen, braucht es nach Ansicht der Stadt eine neue Straße. Die Bürgerinitiative „Stadtfieber“ widerspricht.

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          Es ist nicht damit zu rechnen gewesen, dass Offenbach mit der Samson AG und Biospring in kürzester Zeit gleich zwei hochmoderne Unternehmen für den gerade erst iniziierten Innovationscampus im Osten der Stadt würde gewinnen können. Die Stadt leidet noch immer unter dem Niedergang der alten Industrien. Doch nun ist es Offenbach und allen voran Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) gelungen, zuerst Samson mit rund 2000 Beschäftigten auf das erst kurz zuvor vom Chemiekonzern Clariant erworbenen Allessa-Areal zu locken. Bald darauf griff auch noch der Biotech-Shootingstar Biospring zu, der dort eine neue Produktionsanlage plant.

          Jochen Remmert
          Flughafenredakteur und Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Der schnelle Erfolg hat die Stadt dazu veranlasst, die optimale Anbindung des Campus, der im Moment noch eine Brache ist, an das überregionale Verkehrsnetz rasch voranzutreiben. Die bestehenden Straßen sollen dabei nicht noch stärker belastet werden. Deshalb betrachten die Planer eine neue Verbindung entlang des Lohwalds als optimale Lösung, die von der Bundesstraße 448 zur Mühlheimer Straße führt, von der aus man dann zum Campus gelangt.

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