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Infektiologin im Interview : „Nur eine Impfung gegen Corona ist ganz schlecht“

Mahnt: „Den bisher letzten akut erkrankten Corona-Patienten haben wir in der vorigen Woche auf der Intensivstation aufgenommen“, so Infektiologin Herold aus Gießen Bild: dpa

Infektiologin Susanne Herold sagt, wieso die Intensivstation trotz weniger Corona-Kranker nicht entlastet ist. Und sie erläutert, warum der zweite Impftermin gerade wegen der Delta-Variante wichtig ist.

          4 Min.

          Susanne Herold leitet den Schwerpunkt Infektiologie am Uni-Klinikum Gießen und Marburg. Sie hat seit 2018 die Professur für Infektionskrankheiten der Lunge inne. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Coronaviren. Die 1975 geborene Wissenschaftlerin ist seit 2013 Gastprofessorin an der Northwestern University in Chicago. Sie gehört dem wissenschaftlichen Beirat des Robert Koch-Instituts an, das in Deutschland federführend in der Seuchenbekämpfung ist. Das gilt auch mit Blick auf die Corona-Pandemie.

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Frau Herold, wie sieht es auf Ihrer Intensivstation im Uni-Klinikum Gießen aus, auf der Corona-Kranke liegen?

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