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Risiko in Südhessen : Zecken-Saison beginnt

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Gefährlicher Blutsauger: Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen. Bild: dpa

Wer das schöne Frühlingswetter draußen in der Natur genießen möchte, sollte in Südhessen besonders aufpassen. Denn die Chance von Zecken gebissen zu werden steigt. Mit einigen Vorkehrungen lässt sich das Risiko jedoch minimieren.

          Mit dem Frühlingswetter beginnt auch wieder die Zecken-Saison. In Hessen besteht nach Informationen des Robert-Koch-Instituts vor allem in den südlichen Gebieten sowie im Kreis Marburg-Biedenkopf ein erhöhtes Risiko, sich mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) anzustecken.

          In diesen Regionen kommen Infektionen mit FSME häufiger vor - woran das liegt, könne man nicht genau erklären, sagte Susanne Glasmacher vom Robert-Koch-Institut. FSME und Borreliose sind die zwei bedeutendsten Infektionskrankheiten, die von Zeckenbissen übertragen werden können. Bei Borreliose-Infektionen gibt es aber keine regionalen Unterschiede.

          „Zeckenbisse kommen eigentlich das ganze Jahr über vor“, sagte die Expertin Glasmacher. Denn die Blutsauger würden schon aktiv, sobald das Thermometer auf über acht Grad klettere. Wenn die Zahl der Zeckenbisse im Frühjahr steigt, dann hängt das demnach nicht nur an den wärmeren Temperaturen - sondern auch daran, dass die Menschen kürzere Kleidung tragen und mehr draußen sind. Die Expertin rät deshalb zur Vorsorge: „Lange Klamotten tragen, Zeckenspray benutzen und regelmäßig die eigene Haut absuchen.“

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