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Armut in Hessen : Immer mehr Menschen in Notunterkünften

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Eine Obdachlose schläft auf den Stufen vor der Schirn Kunsthalle (Archivbild). Bild: dpa

Die Zahl der Menschen, die in Hessen in Notunterkünften leben, steigt. Der Spitzenreiter in der Statistik ist Frankfurt. In anderen Städten gibt es aber auch rückläufige Trends.

          In den hessischen Großstädten leben immer mehr wohnungslose Menschen in Notunterkünften. Das ergab eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Hessischen Rundfunks in Frankfurt, Wiesbaden, Kassel, Darmstadt und Offenbach. Mittlerweile seien mehr als 5000 Menschen in diesen Städten in solchen Behelfsquartieren untergebracht.

          Mit mehr als 3100 lebten demnach die meisten Wohnungslosen in Frankfurt, vor fünf Jahren seien es noch 2200 gewesen. Nicht mit eingerechnet seien Flüchtlinge in kommunalen Unterkünften oder Obdachlose, die eine Unterkunft der Städte ablehnten und auf der Straße lebten. In den Großstädten gebe es nur in Darmstadt einen leicht rückläufigen Trend.

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