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Neues Gewerbegebiet an A 66 : Sitz von Rechenzentren

  • Aktualisiert am

Hatterheim im Wandel: In der Stadt sollen sich Rechenzentren ansiedeln. Bild: Cornelia Sick

Am nordöstlichen Stadtrand wird ein neues Gewerbegebiet geplant. Im Parlament regt sich Kritik an einer Abhängigkeit von der Digitalbranche.

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          Hattersheim ⋅ Die Stadt Hattersheim, früher einmal ein Standort produzierender Industrie, will immer mehr Rechenzentren ansiedeln. Am nordöstlichen Stadtrand entsteht ein neues Gewerbegebiet, das speziell als Campus für Serverfarmen konzipiert ist. Die Investoren sind nach den Worten von Bürgermeister Klaus Schindling (CDU) schon gefunden. Nach seinen Worten wollen die Unternehmen NTT Global Data Centers FRA5 GmbH und Ionos SE den Campus entwickeln. Ein weiteres Rechenzentrum will sich auf dem Gelände Kastengrund zwischen Hattersheim und Flörsheim-Weilbach ansiedeln, die Baugenehmigung liegt nach Schindlings Worten vor, sodass die Bauarbeiten bald beginnen können. An der Voltastraße ist ebenfalls eine Fläche für ein Rechenzentrum vorgesehen.

          Das neue, sieben Hektar große Gewerbegebiet liegt direkt an der Autobahn 66 und wird begrenzt vom Autobahnzubringer zur Auffahrt Hattersheim-West, der Mainzer Straße, einem bestehenden Gewerbegebiet und dem Friedhof. Bisher wird die Baufläche von der Landwirtschaft und für Kleingärten genutzt. In den vergangenen Jahren war an dieser Stelle ein großer Baumarkt geplant worden.

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