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Impfkampagne : Betriebsärzte warten auf Impfstoff

Hier gehts lang: Corona-Impfung bei Lufthansa Bild: Lufthansa

Die Einbindung von Unternehmen soll der Impfkampagne weiteren Schub verleihen. Doch zum Start haben viele Unternehmen deutlich weniger Dosen bekommen als bestellt.

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          Der große Schub, den die Einbindung von Betriebsärzten in die Impfkampagne in Hessen bringen soll, wird wohl noch ein wenig auf sich warten lassen. Zwar dürfen seit Montag landesweit auch die Mediziner in Unternehmen Impfungen verabreichen. Doch zahlreiche Konzerne und Betriebe gaben auf Nachfrage der F.A.Z. an, deutlich weniger Impfstoff als bestellt erhalten zu haben. Viele Unternehmen beginnen ihre Impfaktionen daher auch erst in kleinerem Umfang, etwa zunächst nur an einem Tag in der Woche, obwohl deutlich mehr Impfungen möglich wären.

          Patricia Andreae
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
          Daniel Schleidt
          Stellvertretender Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          So berichtete eine Sprecherin der Frankfurter DZ Bank, das schon vor Wochen eingerichtete Impfzentrum des Konzerns in der Zentrale am Platz der Republik habe die Kapazität, um pro Tag etwa 250 Beschäftigte zu impfen. Doch in der ersten Woche wurden dem Unternehmen nur 216 Dosen zugeteilt, die je zur Hälfte in Frankfurt und am Sitz in Düsseldorf verbraucht werden sollen. Aufgrund der relativ geringen Menge werde das Impfzentrum in Frankfurt in dieser Woche nur am Mittwoch geöffnet, hieß es. Insgesamt beschäftigt die DZBank gut 3500 Angestellte am Stammsitz in Frankfurt. Das Unternehmen geht aber der Sprecherin zufolge davon aus, in den nächsten Wochen mehr Impfstoff zu erhalten, um perspektivisch auch den Familien der Mitarbeiter ein Impfangebot machen zu können.

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