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Wohnungsmangel : Ein Drittel des Lohns geht für die Miete drauf

  • -Aktualisiert am

Beste Lage: Villen am Wiesbadener Neroberg Bild: Frank Röth

Wohnungsmangel in größeren Städten hat seinen Preis: Mieten und Immobilienpreise steigen mit rasantem Tempo, auch in der hessischen Landeshauptstadt. Ein Ende des Trends ist noch lange nicht in Sicht.

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          Die Wiesbadener Immobilienpreise sowie die Mieten sind in den vergangenen fünf Jahren noch steiler geklettert als in den Jahren zuvor. Seit 2015 hat sich der Preisanstieg erheblich beschleunigt, berichtet das Amt für Statistik und Stadtforschung. Eine Entlastung ist nicht in Sicht: Immobilienexperten gehen von weiter steigenden Preisen und Mieten aus.

          Die Zahlen der Statistiker sprechen eine klare Sprache: Während die Preissteigerungen beim hessische Gesamt-Verbraucherpreisindex seit 2015 bei 4,9 Prozent liegen, betragen sie im Bereich der Wohnkosten 7,5 Prozent. Das hat unter anderem zur Folge, dass rund 20 Prozent der Wiesbadener mehr als 40 Prozent ihres monatlichen Nettoeinkommens für das Wohnen ausgeben. Bei denjenigen, die zur Miete wohnen, ist es sogar jeder Vierte, der bei den Wohnkosten eine sogenannte Überbelastung tragen muss.

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