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Im Gespräch: ZDF-Intendant Thomas Bellut : „Die goldenen Jahre sind vorbei“

  • Aktualisiert am

Faktenfreund: ZDF-Intendant Thomas Bellut Bild: Kaufhold, Marcus

Der ZDF-Intendant hält nichts von einer „wilden Verjüngung“ der Zuschauerschaft. Er will alle Altersgruppen versorgen: Für die Jüngeren gibt es die Champions-League-Spiele, für die Älteren „Frontal 21“.

          Lesen Sie eigentlich Fernsehkritiken?

          Oh ja. Die Quantität wird mit der Quote gemessen, in der Beurteilung der Qualität spielt die Fernsehkritik der Zeitungen eine wichtige Rolle. Deshalb würde ich mich freuen, wenn die Presse sich da weiter engagiert, denn inzwischen haben ja mehrere Zeitungen ihre Medienseiten leider eingedampft.

          Wie viele Stunden am Tag sehen Sie fern?

          Im Büro etwa eine Stunde. Ich schaue mir fast immer um 19 Uhr die „Heute“Sendung an, und auch auf die „Kulturzeit“ in 3 Sat werfe ich immer einige Blicke. Auch morgens, wenn ich die Post mache, lasse ich den Fernseher laufen. Und daheim versuche ich, wenn ich keine Termine habe, immer fernzuschauen.

          Gern oder aus Pflichtgefühl?

          Wenn ich das nicht mögen würde, hätte ich in meinem Beruf Schwierigkeiten. Als Programmdirektor habe ich natürlich noch öfter und länger ferngesehen.

          Wenn Sie einen anderen Beruf ergriffen hätten, wäre Ihr Fernsehkonsum etwa gleich hoch?

          Nein, sicherlich nicht. Ich hätte aber auch als Anwalt oder Bäckermeister Filme und Nachrichten angeschaut, allerdings weniger Talkshows.

          Worüber ärgern Sie sich in Ihrem Programm?

          Über handwerkliche Nachlässigkeiten - vor allem in politischen Sendungen. Im Moment beschäftige ich mich mit dem Thema Vorverurteilung. Ich fürchte, dass Medien immer stärker - vielleicht auch infolge des Internets - der Gefahr erliegen, Politiker oder andere Akteure des öffentlichen Lebens vorschnell zu verurteilen.

          War das im Fall Wulff so?

          Es war an der Grenze. Oder nehmen Sie die Causa Brüderle. Als ich gefragt wurde, ob ich es richtig fände, dass sich innerhalb einer Woche acht Talksendungen mit dieser Sexismusdebatte beschäftigt hätten, habe ich mit „Nein“ geantwortet.

          Was Ihnen schon deshalb leichtgefallen sein muss, als sechs dieser Sendungen in der ARD liefen.

          Und weil das „Heute-Journal“ eine ausgesprochen sachliche Berichterstattung an den Tag legte. Ich bin von der Haltung unserer Moderatoren beeindruckt, die sich gegebenenfalls auch einmal die Freiheit nehmen zu sagen: „Wir wissen noch nicht, was geschehen ist, was hinter der Sache steckt“, statt vorschnell zu urteilen.

          Sind Sie der Typus Vorgesetzter, der in eine laufende Sendung eingreift?

          Nein, das würde ja auch die Hierarchie unterhalb des Intendanten zerstören. Letztlich sind bei einer Informationssendung der Chefredakteur oder die Leiterin der Sendung oder auch der Moderator zuständig.

          Wenn eine Fee erschiene und würde sagen: „Sie dürfen sich eine Samstagabendshow wünschen, die es noch nie gab“, wären Sie glücklich?

          Ich glaube, schon deshalb nicht, weil es auf diesem Gebiet nichts grundlegend Neues geben wird. Besser ist es, wenn ein Konzept und eine Person stimmig zueinanderfinden, wie es mit Oliver Welke und der „Heute-Show“ gelungen ist.

          Woher kommen die Innovationen im Fernsehprogramm? Aus Ihrem Haus oder von außen?

          Sowohl als auch. Die „Heute-Show“ ging auf den Vorschlag eines Produzenten zurück, war aber mit dem in der Szene sehr gut vernetzten ZDF-Redakteur zuvor besprochen worden und wurde mit ihm gemeinsam weiterentwickelt. Viele Informationssendungen wie das „Heute-Journal“ sind Eigenentwicklungen. Aber jetzt haben wir eine ganz andere, dicht bebaute Fernsehlandschaft, da ist eigentlich jedes Modell einer Nachrichtensendung oder einer Reportage längst entwickelt. Da kann man sich nur noch durch gutes Handwerk profilieren.

          Was viele Zuschauer vielleicht nicht einschätzen können, ist das Anstellungsverhältnis von ZDF-Mitarbeitern, die sie vom Bildschirm kennen. Petra Gerster zum Beispiel, die man stark mit dem ZDF verbindet, ist nicht festangestellt.

          Richtig, die meisten prägenden Moderatoren sind freie Mitarbeiter, Claus Kleber ja auch. Die Verträge sind befristet und sozusagen erfolgsabhängig. Diese Mitarbeiter werden auch pro Einsatz bezahlt.

          Was zahlen Sie für die Moderation einer „Heute“-Sendung?

          Das kann ich nicht sagen.

          Dass Sie solche Honorare nicht veröffentlichen, ist Ihre Entscheidung als Intendant?

          Ja, aber dazu erfolgt neuerdings eine Abstimmung mit dem gerade eingerichteten Personalausschuss des Verwaltungsrates, dem solche Honorare offengelegt werden. Es macht natürlich auch noch einmal einen Unterschied, ob Mitarbeiter gleichzeitig für andere Sender arbeiten oder - wie etwa Herr Kleber - ausschließlich fürs ZDF.

          Die Honorare in der Monatssumme liegen dann höher als die des Intendanten?

          Kann vorkommen. Gilt aber eher für die Unterhaltungsmoderatoren. Aber ich kann Ihnen eins sagen: Es gab goldene Jahre. Und die sind vorbei. Es gibt Grenzen, die nicht überschritten werden. Und die Transparenz zu den Gremien ist mir wichtig. Mein Gehalt können Sie ja im Internet lesen.

          Wie erpressbar sind Sie gegenüber Starmoderatoren, die sagen: „Wenn ich die Summe x nicht bekomme, wechsle ich zu Sat 1 oder zur ARD“?

          Das Risiko haben Sie immer. Aber es geht auch nicht immer um Geld, sondern um die Frage, welche Arbeitsbedingungen haben sie bei uns? Stimmt das redaktionelle Umfeld? Fühlen sie sich wohl? Früher ging es den Topmoderatoren der Generation Eins - Jauch, Harald Schmidt, Gottschalk - schon sehr ums Geld, das glaube ich schon. Jemand wie Oliver Welke überlegt sicherlich an erster Stelle: Wo kann er das, was er vorhat, am besten umsetzen? Manchmal werden uns auch Leute abgeworben mit dem Hinweis, nicht nur mehr Geld, sondern auch ein passenderes, vielleicht jüngeres Umfeld und einen besseren Sendeplatz zu bekommen.

          Apropos Alter: Der durchschnittliche ZDF-Zuschauer ist 61.

          60. Der Kinderkanal liegt aber auch bei 25 Jahren, weil Mama oder Opa auch gern mal mitgucken. Und die durchschnittlichen RTL-Seher sind mit 48 und Sat-1-Gucker mit 51 Jahren auch schon eine Weile aus der Pubertät raus.

          Würden Sie Ihre Zuschauerschaft gern verjüngen?

          Man muss einfach sehen, dass die Älteren mehr Zeit haben und schon deshalb mehr fernsehen. Die lesen ja auch mehr Zeitung. Natürlich wollen wir „jünger“ werden, deshalb war ich ja auch sehr interessiert an der Champions League, weil uns der Fußball das Tor zu den Jüngeren öffnet. Aber in erster Linie kommt es mir darauf an, Kontakt zu unseren Zuschauern zu halten. Ich wäre doch verrückt, wenn ich nicht auch auf die Älteren setzen würde. Für die Jüngeren haben wir ZDFneo. Von wilder Verjüngung halte ich gar nichts. Wenn Sie eine Sendung wie „Frontal 21“ nehmen, dann sind die Zuschauer ziemlich alt. Aber das kann kein Grund sein, solche Recherche-Formate nicht mehr zu senden. Das Gleiche gilt für Bundestagsdebatten.

          Sie haben „Ein Fall für zwei“ und „Forsthaus Falkenau“ eingestellt.

          Gerade „Ein Fall für zwei“ aber sehr ungern. Nur weil Claus Theo Gärtner aufhören wollte. Das war einer meiner Lieblingskrimis. „Ein Fall für zwei“ ist Kult und im Ausland ein toller Erfolg. Eine finnische Studentin erzählte mir, dass dort im Internet gewettet wird, wie oft Detektiv Matula niedergeschlagen wird. Wenn Gärtner weitergemacht hätte, würde es auch diese Serie noch geben.

          Wollen Sie die Lücke füllen?

          Ja, wir würden schon sehr gern wieder im Rhein-Main-Gebiet mit dieser tollen Kulisse ein solches oder ähnliches Erfolgsformat fortführen und arbeiten an einer neuen, in Frankfurt spielenden Serie mit Wanja Mues in der Hauptrolle.

          Fernsehen hat ja auch etwas Janusköpfiges. Die einen halten es für unglaublich wichtig und gleichsam lebensbestimmend. Für andere, vor allem Jüngere, scheint es eine sehr geringe Rolle zu spielen, deren Medium ist das Internet.

          Als ich vor elf Jahren Programmdirektor wurde, gab es die „Abrisstheorie“, die sagte: Es wachsen keine Fernsehzuschauer nach, deshalb müssen wir im Programm jünger werden. Diese These war offenkundig falsch. Das ZDF ist jetzt die Nummer eins in der Zuschauergunst, also wächst doch etwas nach, auch in der Internetgeneration. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, wie das in der Generation der ganz Jungen sein wird, für die Fernsehen und Computer zusammenwachsen. Wie werden die „ihre“ Sender abrufen? Macht Google das für sie? Oder ersetzt eine Facebook-Empfehlungsliste die Fernbedienung? Andererseits wird auch in Gesellschaften, in denen diese Entwicklung schon weiter ist, nach wie vor ferngesehen, auch in Amerika. Fernsehen ist immer noch ein Massenmedium.

          Haben Sie Verständnis für Menschen, die Fernsehen für Zeitverschwendung halten?

          Ich kann es nicht ganz nachvollziehen. Denken Sie nur an Großereignisse wie die Papstwahl, da ist das Fernsehen doch unersetzlich. Sieben Millionen Zuschauer bei uns, sechs Millionen bei der ARD, die sind danach geschlossen zur Champions League gewechselt. Ich habe mich neulich bei Kardinal Lehmann dafür bedankt, dass die Wahl rechtzeitig zum Spielbeginn von Bayern gegen Arsenal London beendet war.

          Schauen Sie morgens als Erstes auf die Einschaltquoten?

          Ja, aber nicht mehr mit der Aufregung wie während meiner Zeit als Programmdirektor.

          Sie haben sich sehr für den Weltkriegs-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ eingesetzt. Was gab Ihnen die Gewissheit, dass das ein Erfolg wird?

          Nicht viel, außer dass Nico Hofmann der Produzent war und ich das Drehbuch stark fand. Das war vor sieben Jahren. Als wir zwei Jahre später darüber verhandelten, schlief ich schlecht, denn es ging um viel Geld. Es gibt viele Risiken, es muss ja nur der Regisseur schlecht sein. Philipp Kadelbach war allerdings prima, ein damals völlig unbekannter Mann.

          Jetzt kommt das Stück in Amerika in die Kinos. Hat das ZDF etwas davon, abgesehen vom Ruhm?

          ZDF Enterprises ist am Vertrieb beteiligt, wenn auch mit einem kleinen Anteil.

          Wie viele Intendanten haben Sie als ZDF-Mitarbeiter erlebt?

          Dieter Stolte und Markus Schächter. Stolte stellte mich seinerzeit ein.

          Haben Sie sich vom einen oder anderen etwas abgeschaut?

          Von beiden. Von Stolte dessen ungeheure Arbeitsdisziplin und die Wucht, mit er seine Aufgabe erfüllt hat, und von Schächter das klare Bild von der Zukunft mit der Mediathek und mit den Digitalkanälen. Auch wenn ich jetzt „ZDF-Kultur“ schließen muss, so war es doch eine richtige Idee. Von Schächter habe ich auch die Offenheit in der internen Diskussion übernommen.

          Es gibt eine ZDF-Farbenlehre: Wenn der Intendant ein Schwarzer ist, muss der Chefredakteur ein Roter sein oder umgekehrt. Ist das eine Zuschreibung von außen oder Realität?

          Es ist ja unübersehbar, dass das in politisch polarisierteren Zeiten so war. In den siebziger oder achtziger Jahren war die Zurechnung auch deutlich einfacher. Da gab es wirklich „die Linken“ und „die Konservativen“. Das hat sich doch deutlich verändert. Ich halte es für gut, wenn wir ein politisch breites Spektrum anbieten. Also: keine Einseitigkeit, alle demokratischen Strömungen sollen aufscheinen.

          Jetzt wird sich das Bundesverfassungsgericht zum Einfluss der Parteien im ZDF äußern. Was erwarten Sie?

          Mehr Klarheit. Es geht um die Zusammensetzung der Gremien und konkret um die Frage, ob zu viel Exekutive, zu viel Staat im Verwaltungsrat sitzt. Ich sage gerne, dass ich mir den ZDF-Verwaltungsrat ohne Staat nicht vorstellen kann. Auch Parteien sind legitime Organisationen. In Karlsruhe geht es um das Maß, und ich freue mich, dass da Klarheit reinkommt.

          Sie haben Konsequenzen aus Vorwürfen gezogen, was Gewinnspiele bei „Wetten, dass..?“ angeht. Wo verläuft für Sie die Grenze?

          Als ich als Programmdirektor anfing, war allgemein anerkannt, dass Kooperationen Geld bringen. Das wurde als Einnahme verbucht und hat wie die Werbung die Gebühren entlastet. Thomas Gottschalk hatte damals sehr hohe Honorarforderungen, so dass Stolte der Konstruktion zustimmte, dass eine Firma, die er und sein Bruder gegründet haben, mit dem Vertrieb von Rechten im Zusammenhang mit der Show verdient hat. Das haben die beiden dann nach Kräften gemacht, aber es gibt auch andere, die über einen starken Erwerbstrieb verfügen. Ich sage das ohne Vorwurf.

          Weil es eine andere Zeit war?

          Ja, es gab auch Grenzüberschreitungen damals, Schleichwerbung im Programm. Da gab es zum Beispiel eine Serie mit einer Liebesszene. Das Pärchen sitzt in einem VW-Kabrio, das Dach geht auf, und die Frau sagt nicht etwa: „Schatz, endlich sind wir uns im Mondschein näher“, sondern: „Ist es nicht schön, dass sich bei diesem Auto das Dach vollautomatisch öffnet?“

          Wie im richtigen Leben.

          Es waren andere Zeiten. Und trotzdem war es zu viel des Guten. Ich denke da auch die Rolle der Weinvermarktung Rheinland-Pfalz in der gleichen Serie. Das haben wir damals alles abgeschafft. Und wir haben jetzt noch ein paar letzte Veränderungen vorgenommen. Wir müssen vermeiden, dass auch nur der Eindruck der Kommerzialisierung entsteht. Gewinnspiele im Sport stören niemanden, in Unterhaltungssendungen ist es schon schwieriger. Es wird auch bei „Wetten, dass..?“ weiter Gewinnspiele geben, aber der Wettkönig bekommt kein Auto mehr von einem Hersteller, sondern einen Preis, den das ZDF zahlt.

          Wie lange wird es „Wetten, dass..?“ noch geben?

          Ich glaube, noch sehr lange. Es ist einfach eine geniale Sendungsidee für Deutschland, während sie im Ausland weitgehend gescheitert ist.

          Hat die Zulassung des Privatfunks den öffentlich-rechtlichen Sendern unter dem Strich eher geschadet oder genützt?

          Als es anfing, dachte ich, es schade uns sehr. Und dass die „Doku-Soaps“ bei RTL so erfolgreich waren, stürzte mich in Depressionen, weil ich dachte, das könne doch nicht die Zukunft des Fernsehens sein. Allerdings gehen solche Moden auch wieder zu Ende.

          Blicken Sie ein bisschen auf die ARD hinab?

          Nein, finden Sie?

          Auf die ARD-Struktur mit dem Zwang, sich ständig abstimmen zu müssen?

          Das ist für die ARD anstrengender als für mich. Manchmal bin ich schon etwas konsterniert.

          Ist es unvorstellbar, dass sich ARD und ZDF darauf verständigen, bei Großereignissen im Sport oder bei Königshochzeiten nicht mehr beide zu berichten?

          Bei Königshochzeiten haben wir das jetzt vereinbart, Ihre Frage ist mehr als berechtigt.

          Und im Sport?

          Wir ziehen die Teams zusammen. Nicht gut fände ich, wenn über Olympische Spiele oder über eine Fußball-Weltmeisterschaft nur die ARD oder nur das ZDF berichten würden, denn dann ginge das Regelprogramm unter. Für das Stammpublikum, das sich für Sport nicht so sehr interessiert, ist es besser, wenn wir abwechselnd senden, aber natürlich unter Ausnutzung von Synergien. In Rio de Janeiro werden wir im nächsten Jahr aus einem Studio senden, das wir gemeinsam nutzen. Die Zusammenarbeit ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen.

          Zu Ihren journalistisch aktiven Zeiten machten Sie die Sendung „Was nun?“. Wer waren die interessantesten Gäste?

          Helmut Kohl und Oskar Lafontaine, Joschka Fischer und Gerhard Schröder auch, weil keiner von ihnen furchtsam ist. Keiner legt seine Worte auf die Goldwaage, alle reden geradeheraus. Von Kohl habe ich gelernt, wie man Gesprächspartner durch die Gegenfrage „Woher wissen Sie das?“ verunsichern kann.

          Und Frau Merkel?

          Sie ist in der Topliga sicher die Kontrollierteste. Das meine ich gar nicht negativ, sie ist eben auch hochintelligent. Ich hatte immer das Gefühl, sie kennt meine nächste Frage schon, was mich sehr nervös gemacht hat.

          Was macht Thomas Bellut, wenn er nicht im ZDF ist?

           Familie. Und wenn es geht, Lesen und Sport.

          Welchen Sport?

          Rudern, ein bisschen Tennis und Laufen.

          Wenn Sie durch Mainz gehen, werden Sie erkannt und angesprochen?

          Ja, durchaus.

          Sagen die Leute, was ihnen im ZDF nicht gefällt?

           Ja, das kommt vor. Und die meisten kennen jemand, der beim ZDF arbeitet, und wollen wissen, ob ich den auch kenne.

          Die Fragen stellten Werner D’Inka und Peter Lückemeier.

          Zur Person Thomas Bellut, Jahrgang 1955, studierte in Münster Politikwissenschaft, Geschichte und Publizistik. Er wurde mit einer Arbeit über „Die DDR-Berichterstattung in den Nachrichtenmedien der Bundesrepublik Deutschland“ promoviert. 1984 ging er als Volontär zum ZDF. Von 1986 bis 1988 war er Korrespondent in Berlin. 1997 wurde er Leiter der ZDF-Hauptredaktion „Innenpolitik“. Gemeinsam mit Klaus Bresser, später mit Nikolas Brender, führte er die Interviewreihe „Was nun?“. Im Jahr 2002 wählte der ZDF-Fernsehrat Bellut zum Programmdirektor. Seit März 2012 ist er Intendant.

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