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Entrümpeln im Elternhaus : So befreiend kann Aufräumen wirklich sein

Nicht nur von alten Klamotten sollte man sich irgendwann trennen – auch das Loswerden alter Tee-Service oder Bücher kann befreiend wirken. Bild: dpa

Gemeinsam mit Mutter und Schwester hat Ursula Ott ihr Elternhaus ausgeräumt – und dabei rührende Entdeckung gemacht und überraschende Erkenntnisse gewonnen. Nun hat sie ein Buch darüber geschrieben. Ein Interview.

          6 Min.

          Was denken Sie, wenn Sie den Spruch hören „Einen alten Baum verpflanzt man nicht“?

          Martin Ochmann

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Diesen Spruch würde ich am liebsten auf den Index setzen. Ich kann ihn nicht mehr hören. Ich habe ihn jetzt nicht drei Mal, nicht fünf Mal, ich habe ihn bestimmt zwanzig Mal gehört. Ich hab ihn vor allem von Nachbarn meiner alten Mutter gehört, die nicht wollten, dass sich etwas verändert. Es klang wie eine Drohung für mich.

          Sie haben ein Buch über den Umzug ihrer damals 87 Jahre alten Mutter in eine kleinere Wohnung geschrieben, Ihr Elternhaus wurde verkauft. Wem ist dieser Schritt schwerer gefallen, Ihnen oder Ihrer Mutter?

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