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Leiche wird obduziert : Im Edersee ertrunkener Mann wohl Nichtschwimmer

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Riskant: Schwimmen im Edersee ist nicht nur beschaulich, wie am Ufer deponierte Rettungsringe zeigen (Symbolbild) Bild: dpa

Innerhalb weniger Tage sind zwei Männer in hessischen Stauseen ertrunken. Ein Mann aus Irak, der am Sonntag im Edersee unterging, konnte wohl nicht schwimmen.

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          Ein im nordhessischen Edersee ertrunkener Mann konnte nach ersten Erkenntnissen der Polizei nicht schwimmen. Danach sehe es den bisherigen Ermittlungen zufolge aus, sagte ein Polizeisprecher am Montag in Korbach. Um die Todesursache zu klären, soll die Leiche des 25 Jahre alten Mannes untersucht werden. Unklar war zunächst, wann die Obduktion stattfinden soll.

          Der Asylbewerber aus der irakischen Hauptstadt Bagdad war am späten Sonntagnachmittag mit einem zwei Jahre jüngeren Begleiter westlich von Waldeck zum Baden gegangen und nicht mehr aufgetaucht. Er wurde etwa fünf Meter vom Ufer entfernt leblos von Tauchern geborgen. Der Edersee ist dort etwa 2,90 Meter tief.

          Bereits am Samstag war ein 26 Jahre alter Mann im Marbach-Stausee im Odenwald ertrunken. Das Unglück ereignete sich bei Hüttenthal. Im vergangenen Jahr waren 24 Menschen in Hessen ertrunken, sieben mehr als 2014.

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