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Im Bundestag aus Rhein-Main : Ein Linker stand am häufigsten am Pult

  • -Aktualisiert am

Der leere Plenarsaal des Deutschen Bundestags: Die Redner-Hitparade der Rhein-Main-Abgeordneten hat nur wenig mit der Bedeutung eines politischen Amtes zu tun. Bild: dpa

Der Spitzenreiter zählt 54 Mal, das Schlusslicht nur 3 Mal: Welche Abgeordneten aus Rhein-Main im Deutschen Bundestag in dieser Wahlperiode die meisten Reden hielten.

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          In der zu Ende gehenden Legislaturperiode hat ein Politiker der Linken von allen Abgeordneten aus Rhein-Main die meisten Reden im Deutschen Bundestag gehalten: Jörg Cezanne aus dem Groß-Gerauer Wahlkreis 184, der über die Liste ins Parlament einzog, stand bisher 54 Mal am Rednerpult des höchsten deutschen Parlaments. Der 62 Jahre alte frühere DKP-Mann und Greenpeace-Berater gehört dem Finanz- und dem Verkehrsausschuss an. Entsprechend breit ist das Themenspektrum, zu dem er sich im Bundestag bisher äußerte; es reicht vom Behindertenpauschbetrag über die Gleichstellung von Verbrennungsmotor- mit Elektrofahrzeugen bis zur Anpassung kindergeldrechtlicher Regelungen.

          Den zweiten Platz in der Redner-Hitparade der Rhein-Main-Abgeordneten nehmen gemeinsam mit je mit 52 Auftritten der Grünen-Politiker Omid Nouripour aus Frankfurt und der AfD-Abgeordnete Albrecht Glaser ein, der über die Landesliste in den Bundestag kam und früher Stadtkämmerer in Frankfurt war. Der 1975 in Teheran geborene Deutsche Nouripour gehört nicht nur dem Eintracht-Fanclub im Bundestag an, sondern auch dem Auswärtigen Ausschuss. Seine 52 Reden beschäftigten sich zum Beispiel mit den Bundeswehreinsätzen in Mali und im Libanon, dem Verbot der Hizbullah oder der Digitalisierung der deutschen Diplomatie.

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