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Standort Rüsselsheim : Ikea kauft Teil von Opel-Gelände

Verteilzentrum für Rhein-Main geplant: Ikea hat ein Grundstück auf dem Opel-Gelände in Rüsselsheim gekauft. Bild: Reuters

Der schwedische Möbelhersteller Ikea hat einen Teil Opel-Werksgeländes am Standort Rüsselsheim erworben. Von dort aus sollen künftig Privatkunden im Rhein-Main-Gebiet beliefert werden.

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          Der Möbelhersteller Ikea plant zusätzliche Warenverteilungszentren in deutschen Ballungsräumen  zu bauen. Wie eine Sprecherin des Unternehmens gegenüber FAZ.NET erklärte, sollen dadurch Onlinebestellungen schneller an Kunden beliefert werden.

          Alexander Davydov
          Sportredakteur.

          Ein solches Verteilzentrum soll demnächst in Rüsselsheim entstehen. Dafür hat Ikea einen 14 Hektar großes Grundstück auf dem Opel-Werkgelände erworben. Auf dem Kaufobjekt befindet sich schon eine 33.000 Quadratmeter große Lagerhalle, die genutzt werden soll. Zu der Höhe des Kaufpreises wollte das Unternehmen keine Angaben machen.

          Opel kämpft um Gewinnzone

          Bisher hat der Konzern das Verteilzentrum in Dortmund für Kundenlieferungen in die Rhein-Main-Region genutzt. Opel sehe mit dem Verkauf des Grundstücks eine weitere Möglichkeit, die Rückkehr in die Gewinnzone zu schaffen, wie ein Unternehmenssprecher des Automobilherstellers sagte: „Opel prüft regelmäßig Möglichkeiten zur Optimierung von Flächen, um seine Standorte möglichst wettbewerbsfähig und effizient aufzustellen. Dies ist Teil unseres Unternehmensplans PACE!“

          Als nächsten Schritt sollen nun Gespräche mit der Stadt Rüsselsheim und den Umlandgemeinden zu weiteren Planungen und Nutzungsmöglichkeiten aufgenommen werden. In der Stadt herrscht derzeit die Sorge, dass mit dem Verteilerzentrum auch das Verkehrsaufkommen und Lärm steigen werden, wie eine Sprecherin mitteilte. Laut dem Rüsselsheimer Oberbürgermeister Udo Bausch soll das Vorhaben daher planungsrechtlich intensiv begleitet werden: „Hierfür müssen akzeptable Lösungen gefunden werden, die insbesondere auch die Bedürfnisse der Nachbarkommune Bischofsheim mit berücksichtigen.“

          Laut dem Bischofsheimer Bürgermeister Ingo Kalweit  beobachtet man die Baupläne aufmerksam. „Wir wissen bisher, dass das Zentrum gebaut wird und wo. Daraus kann man aber ableiten, dass die schnellste Verkehrsverbindung aus dem Gelände wohl über uns führen wird.“ Der Möbelhersteller habe sich bisher noch nicht mit der Gemeinde in Verbindung gesetzt.

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