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„Kündigungen bis 2025 tabu“ : IG Metall: Opel soll unnötige Fremdvergabe von Arbeit stoppen

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Mahnung: „Betriebsbedingte Kündigungen sind bei Opel mit dem Zukunftstarifvertrag bis Mitte 2025 ausgeschlossen“, sagt Hessens IG-Metall-Chef Köhlinger Bild: Picture-Alliance

Angesichts des laufenden Stellenabbaus bei Opel fordert die IG Metall mehr sogenanntes Insourcing von Arbeit. Der Erhalt der Entwicklungskompetenz in Rüsselsheim sei von entscheidender Bedeutung für das Werk.

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          Die unnötige Fremdvergabe von Arbeit zu stoppen, fordert die hessische IG Metall vom Rüsselsheimer Autobauer Opel. Das gelte besonders für die vom laufenden Arbeitsplatzabbau betroffenen Abteilungen, aber nicht nur für diese, sagte Bezirksleiter Jörg Köhlinger nach einem Besuch im Stammwerk des Unternehmens. Die deutsche Tochterfirma der Peugeot-Mutter PSA will weitere 2100 Beschäftigte bis Ende 2021 loswerden. Bis Mitte September hatten sich aber nach ihren Angaben erst rund 500 für eines der laufenden Freiwilligenprogramme entschieden, unter anderem mit Abfindungen und Altersteilzeit.

          Angesichts dessen hatte die Geschäftsleitung gedroht, den bis Ende Juni 2025 tarifvertraglich vereinbarten Kündigungsschutz in Frage zu stellen. Sie will demnach Ende November Bilanz ziehen. Das hat in der Belegschaft und der IG Metall für erheblichen Unmut gesorgt. Nach Angaben von Gewerkschaftern haben die Mitarbeiter aber bis Ende nächsten Jahres Bedenkzeit und können überlegen, ob sie eine Abfindung oder etwa in Altersteilzeit gehen wollen.

          „Facharbeit im Stammwerk erhalten“

          „Klar ist: Betriebsbedingte Kündigungen sind bei Opel mit dem Zukunftstarifvertrag bis Mitte 2025 ausgeschlossen. Wer das in Frage stellt, hat kein Interesse an einer konstruktiven Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern. Verträge sind nicht nur für gute Zeiten gemacht“, zitiert die IG Metall nun ihren Bezirksleiter.

          In Rüsselsheim hat er sich, begleitet von IG-Metall-Betriebsbetreuer Robert Luz, mit Vertrauensleuten und Betriebsräten der Gewerkschaft getroffen. In den Gespräche sei es um den Werkzeug- und den Prototypenbau gegangen, in denen die Geschäftsleitung stark abbauen wolle. Trotz vorhandener Arbeit und interner und externer Arbeitsanfragen würden Mitarbeiter abgeblockt. Es werde versucht, das Personal weiter abzubauen.

          Laut Luz gilt es aber nicht nur, solche Facharbeit zu erhalten, sondern auch Entwicklungskompetenz am Ort. Sie sei von entscheidender Bedeutung für den Standort. Opel hat bereits mit Wirkung vom Januar 2019 einen Teil seines Entwicklungszentrums an den Dienstleister Segula verkauft, der nun seinerseits Stellen streichen möchte.

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