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Zukunft von Nazi-Krankenhaus : Dutzende Ideen für den Ort des Grauens

  • -Aktualisiert am

Ort der Stille: Auf einem Gräberfeld hinter dem früheren Krankenhaus wird an die Opfer erinnert. Bild: Cornelia Sick

Wie lässt sich heute ein Gebäude nutzen, in dem Nazis Hunderte Menschen ermordeten? Eine Zukunftswerkstatt hat Vorschläge für den Idsteiner Kalmenhof entwickelt. Darunter auch heftig umstrittene.

          Wie gedenkt man angemessen mehr als 700 von Nazis ermordeten Kindern, gibt ihnen ihre Würde zurück und ermöglicht zugleich eine soziale und verantwortliche Nutzung des Kalmenhof-Krankenhauses in Idstein? Das sind keine einfachen Fragen, auf die 40 Teilnehmer einer Zukunftswerkstatt Antworten suchen. Mehr als vier Stunden diskutierten sie auf Einladung von Vitos Rheingau, dem Landeswohlfahrtsverband Hessen und der Stadt Idstein über die Zukunft des Areals. Vitos-Geschäftsführer Servet Dag und der Idsteiner Bürgermeister Christian Herfurth (CDU) bezeichneten die Debatte gestern als konstruktiv. Mehr als 50 Vorschläge wurden unterbreitet, eine Entscheidung gibt es aber noch nicht, die Diskussion geht weiter.

          „Wir haben einen bunten Blumenstrauß an tollen Ideen“, sagte Dag. Über die Vorschläge, für die sich eine breite Zustimmung abzeichne, würden Landeswohlfahrtsverband, Vitos und Stadt weiter intern diskutieren. Daher ist es laut Dag derzeit nicht möglich, einen zeitlichen oder finanziellen Rahmen für die Verwirklichung eines Vorschlags zu nennen. Hinzu kommt, dass Dag und Herfurth für eine weitere Beteiligung der Öffentlichkeit eintreten, um eine endgültige Entscheidung zu ermöglichen. In welcher Art und Weise die Idsteiner eingebunden werden, steht noch nicht fest.

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