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Frankfurt-Bockenheim : Auf dem Kulturcampus entsteht ein „Hybridturm“

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„One Forty West“: Die Computer-Darstellung zeigt das in Frankfurt auf dem früheren Standort des gesprengten AfE-Turms geplante neue Hochhaus Bild: dpa

Luxuriöses Leben und Arbeiten: Das ist der Fokus, dem der erste Neubau auf dem Frankfurter Kulturcampus gilt.

          Das erste Bauprojekt im Süden des Frankfurter Kulturcampus setzt nicht auf Kultur, sondern auf luxuriöses Leben und Arbeiten: Bis Ende des Jahres werde mit der Vermarktung der Wohnungen im 140 Meter hohen Wolkenkratzer „One Forty West“ begonnen, sagte Andreas Muschter von der zuständigen Commerz Real AG bei der Vorstellung der Pläne am Montag in Frankfurt.

          Der „Hybridturm“ soll Hotelzimmer sowie Miet- und Eigentumswohnungen vereinen. Das Richtfest ist im ersten Quartal 2019 geplant; bis dahin soll auch ein sechsstöckiges Bürogebäude fertig sein. Zusätzlich wird ein 100 Meter hohes Hochhaus mit weiteren Büroräumen gebaut.

          Mit Interessenten aus der Region wird gerechnet

          „Es ist eine Herausforderung, diese Nutzung zu kombinieren“, sagte Jürgen Groß von der Entwicklungsgesellschaft Groß & Partner zum Bau von „One Forty West“. Die unteren Etagen (3 bis 15 und 17 bis 23) pachtet der Betreiber eines spanischen Vier-Sterne-Hotels. Dort entstehen 430 Hotelzimmer, deutlich mehr als ursprünglich geplant.

          Im 24. bis 40. Stock sind exklusive Wohnungen vorgesehen, die zum Teil verkauft und zum Teil vermietet werden sollen. „Wir rechnen damit, dass es gerade auch Interessenten aus der Region gibt“, sagte Muschter. Die Mietpreise lägen voraussichtlich auf einem ähnlichem Niveau wie im Taunus-Turm, wo ein Quadratmeter bis zu 32 Euro kostet.

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