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„Ein einziger großer Finanzdistrikt“ : „Huffington Post“: Frankfurt öde und tot

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„Die gesamte Innenstadt von Frankfurt ist ungefähr sowas wie ein einziger großer Finanzdistrikt“ - das meint zumindest die „Huffington Post“ Bild: Gilli, Franziska

Die altehrwürdige „New York Times“ sieht Frankfurt als einen von 52 „Places to Go in 2014“ - die amerikanische „Huffington Post“ äußert sich hingegen weit weniger schmeichelhaft über die Stadt am Main.

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          Die Online-Zeitung „Huffington Post“ stellt Frankfurt ein wenig schmeichelhaftes Zeugnis aus. Die Main-Metropole landete auf der Liste der „Zehn enttäuschendsten Orte der Welt“ des amerikanischen Nachrichtenportals. Während die „New York Times“ (NYT) noch vor wenigen Monaten eine Reise nach Frankfurt dringend empfohlen hatte, rät die „Huffington Post“ nun davon ab.

          „Ihr wisst, dass Großstädte immer auch einen Finanzdistrikt haben? Und wie dieser Finanzdistrikt nachts immer absolut verwaist und tot ist, alles verriegelt?“, fragt die „Huffington Post“ ihre Leser – um dann zu ergänzen: „Die gesamte Innenstadt von Frankfurt ist ungefähr sowas wie ein einziger großer Finanzdistrikt.“ Sehr steril sei die Stadt und langweilig, „und es gibt kaum etwas zu unternehmen“.

          Die NYT sieht das anders

          Frankfurt findet sich dabei in durchaus populärer Gesellschaft: Auch die Niagarafälle, Hollywood, Casablanca und Las Vegas lohnten keinen Ausflug, warnt das Portal.

          Während die „Huffington Post“ das vergleichsweise kleine Bankenviertel als charakteristisch für ganz Frankfurt erachtet, hatte die „NYT“ Frankfurt im Januar auf die Liste der „52 Places to Go in 2014“ gesetzt. Gründe damals unter anderem: das sehr hip gewordene Bahnhofsviertel und das erweiterte Kunstmuseum Städel.

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