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Hospizdienste in der Pandemie : Nie zwei Besuche hintereinander

Seit Mai dürfen die Helfer wieder Hospize betreten. Bild: Marcus Kaufhold

Corona hat auch die Arbeit der Hospizdienste erschwert. Aber die Helfer begleiten weiterhin Schwerkranke, mit Ausnahme von Corona-Patienten. Und nehmen sich dabei manchmal Einbrecher zum Vorbild.

          3 Min.

          Die Einschränkung, nicht mit einer größeren Zahl von Gästen feiern zu können, trifft Menschen auch an ungewöhnlichen Orten. Im Hospiz zum Beispiel. „Früher kamen gerne mal 15 bis 20 Leute für einen Geburtstag zusammen, auch eine Hochzeit haben wir schon gefeiert“, sagt Thomas Bölsterling. Er betreut als Hospizhelfer regelmäßig die Gäste genannten Schwerkranken im stationären Hospiz St. Barbara in Oberursel. Diese müssen jetzt im Gemeinschaftsraum unter sich bleiben. „Die Begleitung durch die Angehörigen leidet am meisten durch Corona“, sagt er.

          Bernhard Biener
          (bie.), Rhein-Main-Zeitung

          Eine große Belastung für alle sei der Lockdown im vorigen Jahr gewesen, als zwei Monate lang niemand von außen ins Hospiz kommen konnte. „Die Gäste brauchen auch eine mentale Begleitung“, so Bölsterling. Natürlich kümmerten sich die Fachkräfte des Hospizes nicht nur um die medizinische Seite.

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