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Technischer Defekt schuld : Sechsstelliger Schaden durch Großbrand

  • Aktualisiert am

Großeinsatz für die Feuerwehr: Großbrand in Gelnhausen Bild: dpa

Das Dach eines Geschäftshauses in Gelnhausen fängt Feuer. Die Löscharbeiten dauern Stunden. Ein Polizist spricht von einem der größten Brände der vergangenen Jahre.

          Ein technischer Defekt hat einen Großbrand in Gelnhausen ausgelöst. Verletzt wurde niemand, teilte die Polizei mit. Der Sachschaden des Feuers wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt. Ermittelt wurde am Mittwoch als Ursache ein Fehler an einer Verkabelung im Dachgeschoss des Geschäftshauses. Diese Erkenntnis decke sich auch mit Zeugenaussagen. Brandstiftung könne ausgeschlossen werden.

          Nach Angaben der Feuerwehr in der Kreisstadt des Main-Kinzig-Kreises war es der größte Brand in Gelnhausen in den vergangenen zehn Jahren. 170 Feuerwehrleute seien bei den am Dienstagabend begonnenen Löscharbeiten im Einsatz gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher.

          Offenbar kein Totalschaden

          Beim Ausbruch der Flammen waren noch vier Menschen in dem Gebäude. Sie konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen.

          Den Brand bekam die Feuerwehr bis zum Mittwochmorgen in den Griff. Nur noch einzelne Glutnester mussten danach gelöscht werden. Das Dach sei auf einer Fläche von 70 mal 15 Meter komplett zerstört worden, berichtete die Feuerwehr. Von einem Totalschaden am Gebäude wollte die Polizei aber nicht sprechen. Der Betrieb in dem Geschäftshaus mit seinen 17 Büros und Läden könne aber erst einmal nicht fortgeführt werden.

          Das Gebäude wurden von der Polizei gesperrt. Der Dachstuhl ist laut Feuerwehr einsturzgefährdet. Zudem ist eine tragende Giebelwand einsturzgefährdet, wie die Polizei berichtete. Eine nebenan in einem Altbau wohnende Frau musste ihr Zuhause aus Sicherheitsgründen vorerst verlassen.

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