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Hochwasser : Bei Flut kommt es auf die untere Ebene an

Land unter: Nach der Schneeschmelze trat auch die Nidder über die Ufer. Bild: dpa

Innenminister Peter Beuth sieht Hessen für Hochwasser und Flut-Ereignisse gut vorbereitet. Eine ausgeklügelte Strategie soll helfen, dass sich Unglücke wie in anderen Bundesländern nicht ereignen.

          2 Min.

          Innenminister Peter Beuth (CDU) sieht Hessen für Naturereignisse, wie sie sich im Sommer in den Nachbarländern ereignet hatten, gewappnet. Das Frühwarnsystem für Starkregenfälle und Überflutungen sei „zweckmäßig“, antwortete er auf die Frage, wie hessische Behörden in solchen Fällen reagieren. „Gleichwohl stehen Bund und Länder in engem Austausch, um weitere Optimierungen bei der Informationsübermittlung zu prüfen“, so Beuth. Die Landtagsfraktionen von FDP und AfD hatten sich in unterschiedlichen schriftlichen Varianten erkundigt.

          Ewald Hetrodt
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.

          Wie berichtet, wird rheinland-pfälzischen Behörden vorgeworfen, die Bevölkerung vor der Naturkatastrophe kaum gewarnt zu haben, obwohl das Landesamt für Umwelt frühzeitig Alarm geschlagen habe. Insgesamt starben allein in Rheinland-Pfalz in einer Nacht Mitte Juli 134 Menschen. Mehr als 760 wurden verletzt. Gegen einen Landrat ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen. Die Verantwortung der Landesregierung in Mainz soll ein Untersuchungsausschuss des Parlaments klären.

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