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Hochschulen : Gebührenfrei mit Rot-Grün

Bildung im Umbruch: Von den Studenten wird Flexibilität gefordert Bild: dpa

Wer gegen Studiengebühren ist, muss darauf setzen, dass Andrea Ypsilanti Ministerpräsidentin wird: Die SPD-Spitzenkandidatin hat mehrfach versprochen, im Fall ihres Wahlsieges die Uni-Maut innerhalb von 100 Tagen wiederaufzuheben.

          Wer gegen Studiengebühren ist, muss darauf setzen, dass Andrea Ypsilanti Ministerpräsidentin wird: Die SPD-Spitzenkandidatin hat mehrfach versprochen, im Fall ihres Wahlsieges die Uni-Maut innerhalb von 100 Tagen wiederaufzuheben. Auch die Grünen wollen die von der CDU eingeführten Studienbeiträge abschaffen, ebenso wie die Langzeit- und Zweitstudiengebühren. Die FDP ist nicht grundsätzlich dagegen, die Studenten zahlen zu lassen, lehnt aber das zentralistische CDU-Modell ab: Sie möchte es den Hochschulen selbst überlassen, ob sie Geld nehmen, und auch, wie viel sie verlangen.

          Sascha Zoske

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Frankfurter Universität wird ihren neuen Status als Stiftungshochschule wohl auch unter einer SPD-geführten Regierung behalten. Zwar haben Sozialdemokraten und Grüne im Landtag gegen das von der CDU vorgelegte Stiftungsmodell gestimmt, doch denkt offenbar niemand ernsthaft daran, das Gesetz rückgängig zu machen. Unangetastet bliebe vermutlich auch der Hochschulpakt, der die Finanzierung von Universitäten und Fachhochschulen bis 2010 regelt und dafür Grund- und Erfolgsbudgets vorsieht. Ein „Zurück“ hinter diese Vereinbarung werde es nicht geben, heißt es im SPD-Wahlprogramm.

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