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Klima im vergangenen Jahr : Dauerhitze statt Dauerfrost

Staubige Landschaften: Außer von ungewöhnlich hohen Temperaturen war das Jahr auch im Rhein-Main-Gebiet vor allem von extremer Trockenheit geprägt. Bild: Imago

Seit fast drei Jahrzehnten wird es hierzulande stetig wärmer. Auch in Frankfurt und der Region war 2018 das bisher wärmste Jahr – und es dürfte nicht das letzte dieser Art gewesen sein.

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          Das neue Jahr hat so begonnen wie das alte: Auch im Januar 2018 gab es vom Winter keine Spur. Am Ende war der erste Monat des vergangenen Jahres mit einem Temperatur-Plus von sagenhaften 5,3 Grad im Vergleich zu dem, was im Januar üblich ist, sogar einer der wärmsten seiner Art überhaupt – und eröffnete damit ein Jahr, das so schnell nicht in Vergessenheit geraten wird.

          Peter Badenhop

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ob auch der Januar 2019 und dann das gesamte neue Jahr wieder Wärme- und Trockenheitsrekorde bringen werden wie das vergangene, steht dahin. So weit in die Zukunft schauen können die Meteorologen bei aller digitalen Unterstützung, mit der sie ihre Prognosen inzwischen erstellen, noch nicht. Aber ein weiteres ungewöhnlich warmes Jahr mit einem milden Winter, einem im Grunde schon sommerlichen Frühjahr, einem heißen, nicht enden wollenden Sommer und einem immer noch ziemlich warmen und sonnigen Herbst würde durchaus ins Bild passen: Seit fast drei Jahrzehnten wird es hierzulande stetig wärmer, und das Jahr 2018, das nicht nur das wärmste, sondern auch eines der trockensten und sonnigsten seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen in Deutschland vor mehr als 130 Jahren war, dürfte nicht das letzte dieser Art gewesen sein.

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