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Hessen hört zu : Hit Radio FFH bleibt Spitzenreiter

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Trotz Verluste: Ein privater Radiosender hält sich in Hessen an der Spitze. Bild: dpa

Auf dem Radiomarkt in Hessen bleibt alles beim Alten: Ein privater Sender hat die Nase vorn vor den öffentlich-rechtlichen Sendern. Der Vorsprung schmilzt aber.

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          Der private Sender Hit Radio FFH hält trotz Verlusten seine Spitzenposition auf dem Radiomarkt in Hessen. Pro Stunde schalten im Schnitt etwa 348.000 Menschen im Land werktags (6.00 bis 18.00 Uhr) den Sender ein. Das ist im Vergleich zur vorherigen Erhebung von Ende März ein Rückgang von 41.000 Hörern, wie aus den am Mittwoch in Frankfurt veröffentlichten Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse hervorgeht. Bundesweit gesehen erreicht Hit Radio FFH sogar 474. 000 Hörer (minus 46.000).

          In Hessen schrumpfte der Vorsprung auf den öffentlich-rechtlichen Radiosender hr3, der nach den neuen Zahlen landesweit auf 285.000 Hörer pro Stunde kommt (plus 16.000). Auf den Plätzen dahinter landen zwei weitere Radioprogramme des Hessischen Rundfunks: Die Welle hr4 verlor rund 19.000 Hörer pro Stunde und erreichte den Zahlen zufolge zuletzt 156.000 Hörer pro Stunde. Damit liegt sie nur noch knapp vor dem Sender hr1, der auf 148.000 Hörer pro Stunde kommt (plus 8000). Es folgt die private Welle Radio Bob! mit 89.000 Hörern pro Stunde (plus 7000).

          Für die Untersuchung hat die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) von Herbst 2018 bis Frühjahr 2019 bundesweit fast 70.000 Menschen im Alter ab 14 Jahren nach ihren bevorzugten Sendern befragen lassen. Der Verbund aus Medien- und Werbewirtschaft ermittelt zweimal im Jahr die Reichweiten für die Sender. Davon hängen zum einen die Preise für Werbespots ab, zum anderen geben die Zahlen aber auch Aufschluss darüber, welche Akzeptanz die Sender bei den Hörern haben.

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