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Heute in Rhein-Main : Und wieder muss der Feldhamster als Argumentationshilfe herhalten

Haben mehr Bauten angelegt: Feldhamster in Schutzgebieten Bild: dpa

In Mainz wird um Bauland gerungen, beim Gasgipfel in Wiesbaden geht es um die Frage, wie Hessen sich auf die Energiekrise vorbereiten kann, und ein Bänker erfindet sich mit 60 Jahren neu. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

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          In Mainz wird um Bauland gerungen, in Wiesbaden um die Frage, wie das Land Hessen sich auf die Energiekrise vorbereiten kann, und im Privaten ringt der ein oder andere sicher mit der Entscheidung, den Job an den Nagel zu hängen, um sich noch einmal neu zu erfinden. Das kann gelingen, wie unsere Autorin Anna Schiller schreibt. Vorausgesetzt die Vorbereitung stimmt.

          Marie Lisa Kehler
          Stellvertretende Ressortleiterin des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Der Tag im Überblick.

          Land bereitet sich auf Energiekrise vor: Gipfeltreffen gibt es mittlerweile viele. Den G-7-Gipfel kennt wahrscheinlich jeder. Beim „Gasgipfel“ dürfte es noch Fragezeichen geben. Baden-Württemberg hatte schon vor Tagen zu einem solchen eingeladen. Am Mittwoch folgte Hessen. In der Staatskanzlei fanden sich etwa 30 Repräsentanten aus Interessengruppen und Unternehmen ein, die sich über die Energieversorgung austauschten. Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) forderte die Bundesregierung auf, einen Energiesparpakt von Bund, Ländern und Kommunen zu organisieren. Gefordert wurde, dass die energieintensive Industrie eine stärkere Unterstützung erfahren, die Menschen mit geringen und mittleren Einkommen entlastet werden. Die Landesregierung wolle dazu selbst einen Beitrag leisten, kündigte Rhein an, ohne jedoch ins Detail zu gehen. Wie eine solche Unterstützung aussehen könne, müsse noch im Gespräch mit den hessischen Sozialverbänden erörtert werden, sagte er. Das Angebot, sich auszutauschen, wurde von vielen Seiten gelobt. Kritik gab es aber trotzdem. Etwa seitens der SPD-Landtagsfraktion. Der Gasgipfel, so hieß es, habe viel heiße Luft produziert, mit der man aber leider nicht heizen könne.

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