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Heute in Rhein-Main : Ohne Rücksicht auf Verluste

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Der Frankfurt Hafenpark: Polizisten laufen dort Streife, wo in der Nacht zuvor Hunderte Menschen gefeiert haben Bild: dpa

In Frankfurt bleibt die Party von Hunderten Menschen im Hafenpark nicht ohne Konsequenzen. Polizei und Politik treffen sich zum Krisengespräch. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

          3 Min.

          Guten Abend,

          was haben Sie denn eigentlich am Samstagabend gemacht? Irgendwie wird diese Frage in Zeiten der Pandemie viel zu selten gestellt. Weil eigentlich keine spannenden Antworten zu erwarten sind. Ein Buch gelesen? Aufwendig gekocht? Alles pandemiekonforme Antworten. Nach einem Jahr der Einschränkungen schwindet aber die Wahrscheinlichkeit, dass diese Aussagen immer der Wahrheit entsprechen. Der Drang, sich wieder treffen zu können, ist groß. Besonders unter den Jüngeren. Verständlich, möchte man sagen. Und doch geht das, was sich am Samstagabend im Hafenpark abgespielt hat, bei aller Toleranz und bei aller noch so gutmütigen Auslegung der Coronaregeln, gar nicht. Mehr als 500 junge Erwachsene sind im Hafenpark im Ostend zusammengekommen, um gemeinsam zu feiern. Ob spontan oder doch geplant, ist an dieser Stelle egal. Denn 500 Menschen, viele davon ohne Mund-Nasen-Bedeckung und – trotz des strengen Alkoholverbots am Main – alkoholisiert, setzten einfach ein Zeichen des Trotzes.

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