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Heute in Rhein-Main : Erfolg mit Schockanruf

Vorsicht ist am Telefon geboten: Schon wieder ist es Telefonbetrügern gelungen, mithilfe eines Schockanrufes einem älteren Ehepaar viel Geld abzunehmen. (Symbolbild) Bild: Tobias Schmitt

Erneut wurde ein älteres Ehepaar Opfer eines Telefonbetrugs, der hessische Innenminister Peter Beuth warnt vor Desinformationskampagnen und wir haben ein Interview mit dem OB-Kandidaten der CDU geführt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

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          Guten Abend,
          man denkt sich, „nicht schon wieder“, aber es hört tatsächlich nicht auf. Schon wieder also ist es Ganoven gelungen, mit einem Anruf voll schockierender Nachrichten einem älteren Ehepaar Geld zu entlocken, in diesem Fall mehrere Tausend Euro. Der 73 Jahre alte Mann hatte tatsächlich geglaubt, am Apparat sei seine Tochter, als sich eine fremde Frau als diese ausgab und ihm berichtete, sie habe einen Unfall verursacht und müsse nun in Untersuchungshaft, es sei denn, die Eltern zahlten eine Kaution. Dass derjenige, der den beiden schließlich das Lösegeld abnahm, bei dieser Gelegenheit eine FFP-2-Maske trug, macht die Fahndung nach ihm nicht leichter. Merke: Immer einen kühlen Kopf bewahren, vor allem, wenn andere nach Geld fragen!

          Manfred Köhler
          Ressortleiter der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Aber nicht nur am Telefon sollte man aufpassen, sondern auch im Internet. Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) hat vor gezielten Desinformationskampagnen prorussischer Akteure gewarnt, bei denen sich Falschmeldungen über den Krieg oft mit unterschiedlichen Verschwörungserzählungen vermischten. Merke: Nie nur darauf achten, was genau man gerade liest, sondern auch, wer es verbreitet.

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