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Heute in Rhein-Main : Die Zuschauer gehen auf die Bühne

Auf die Bühne bitte: „Konferenz de Abwesenden“ Bild: Sebastian Hoppe

In Südhessen sind Immobilien nicht ganz so teuer. Das Theater soll ein Ort der Diversität werden. Die Landesregierung prüft die Angaben der Kliniken zur Belegung der Intensivstationen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

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          Guten Abend,
          Immobilien sind überall teuer. Aber mancherorts sind sie nicht ganz so teuer wie anderswo. Am Mittwoch hat die Postbank eine Studie vorgestellt, aus der zwar nicht direkt hervorgeht, dass es in der Rhein-Main-Region irgendwo noch ein heimliches Schnäppchenparadies für Käufer von Eigenheimen und Eigentumswohnungen gibt. Aber vergleichsweise günstig und mit besten Hoffnungen auf Wertsteigerungen sind Immobilien danach im Landkreis Bergstraße, im Kreis Darmstadt-Dieburg und im Kreis Offenbach. Also ab in den Süden! Die Details am Donnerstag in der Rhein-Main-Zeitung.

          Manfred Köhler
          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          In Frankfurt sind Immobilien natürlich überhaupt nicht billig. Dafür hat die Mainmetropole andere Vorteile. Im Frankfurt Lab zum Beispiel stehen jetzt an drei Abenden die Zuschauer selbst auf der Bühne. Nicht aus Kostengründen. Sie dürfen vielmehr in der „Konferenz der Abwesenden“, wie das Stück heißt, verschiedenen Personen Körper und Stimme verleihen, wie Eva-Maria Magel am Donnerstag  auf der Kulturseite des Regionalteils der F.A.Z. schreibt. So soll das Theater ein Ort der Diversität werden. Und ist schon einmal auf jeden Fall ein Ort der Experimente.

          Über die Corona-Pandemie werden dereinst sicher auch Stücke geschrieben. Und Romane. Und Filme gedreht. „Konferenz der Abwesenden“ wird dann allerdings keines dieser Werke heißen, denn es waren alle dabei, vom ersten bis zum letzten Tag. Die neuesten Entwicklungen in dem Drama, in dem wir alle eine Rolle spielen: Auch die hessische Landesregierung geht jetzt der Frage nach, ob Kliniken falsche Angaben zur Belegung der Intensivstationen gemacht haben. Etwa die Hälfte der Hessen ist schon mindestens einmal geimpft. Die Inzidenz in diesem Bundesland ist von Dienstag auf Mittwoch von 19 auf 16 gesunken. So kann es gerne weitergehen.

          Hauptwache – Der F.A.Z. Newsletter für Rhein-Main

          Werktags um 21.00 Uhr

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          Und außerdem beginnt am 4. Juli wieder die schöne Aktion „Frankfurt liest ein Buch“, diesmal liest die Stadt den Roman „Scheintod“ von Eva Demski, wie Kollege Florian Balke schreibt +++ wird Gießen künftig Grün-Rot-Rot regiert +++ fahren im Norden Frankfurts künftig Busse, die „Knut“ heißen und keinen festen Fahrplan haben, alles ganz revolutionär.

          Einen angenehmen Abend wünscht Ihnen

          Ihr Manfred Köhler

          Das Wetter für Donnerstag

          Heute ist es wieder sehr sonnig, im Laufe des Tages bilden sich bei Werten bis 34 Grad Wolken, am Abend sind Gewitter möglich.

          Geburtstag haben am Donnerstag

          Eugen Ernst, Mitbegründer und langjähriger Leiter des Hessenparks in Neu-Anspach (90); Bernhard Mihm (CDU), ehemaliger Stadtverordnetenvorsteher und Dezernent der Stadt Frankfurt (85); Brigitte Tilmann, frühere Präsidentin des Oberlandesgerichts Frankfurt (80); Paul Pfisterer, in Laubach lebender Maler (70); Andreas Zimmer, Vorsitzender des Frankfurter Bürgerinstituts, ehemaliger Geschäftsführer des Textilverlags Zimmer + Rohde, Oberursel (68); Felix Hufeld, von 2015 bis Januar 2021 Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), Frankfurt (60); Dieter Wenzel (SPD), ehemaliger hauptamtlicher Stadtrat in Darmstadt (60); Michael Groß, Unternehmensberater, Vizepräsident der IHK Frankfurt, mehrfacher Schwimmweltmeister und Olympiasieger, Königstein (57); Albina Nazarenus-Vetter (CDU), ehrenamtliche Stadträtin in Frankfurt (47).

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