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Heute in Rhein-Main : Die Wirtschaft hofft auf Zuwanderer

Nimmt Tempo auf: Die Lufthansa hofft bis 2024 Vorkrisen-Niveau zu erreichen. Bild: dpa

Die Industrie- und Handelskammer hofft auf Zuwanderung um den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Die Lufthansa hofft 2024 wieder auf dem Niveau vor der Krise zu sein. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

          2 Min.

          Guten Abend,
          als unsereiner im Winter darüber berichtete, dass sich das hessische Handwerk mehr Zuwanderung wünscht, weil die Flüchtlinge in den vergangenen Jahren als Auszubildende in den Betrieben sehr willkommen waren, schrieb jemand im Internet unter den Beitrag, das habe unsereinem wohl die Kanzlerin diktiert. Hat sie nicht. Absurde Vorstellung. Unter uns: Die Kanzlerin ruft unsereinen überhaupt eher selten an. Ehrlich gesagt: nie. Und täte sie es einmal doch, würden wir uns zwar sicherlich freuen, ließen uns aber nicht von ihr die Feder führen.

          Manfred Köhler
          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Warum uns der Leserkommentar aus dem Winter jetzt wieder einfällt? Weil Kollegin Patricia Andreae in der Mittwochsausgabe der Rhein-Main-Zeitung darüber berichtet, dass sich nun auch die Industrie- und Handelskammern mehr Zuwanderung wünschen, um damit den grassierenden Fachkräftemangel ein bisschen bekämpfen zu können. Bevor es wieder jemand unter den fraglichen Artikel im Internet schreibt: Nein, Frau Merkel hat auch diesmal nicht angerufen.

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