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Heute in Rhein-Main : Die Mär von der weißen Weihnacht

Wintereinbruch: Anfang Dezember ist in Frankfurt ein bisschen Schnee gefallen. Bild: dpa

Auch in diesem Jahr wird das Weihnachtsfest wahrscheinlich nicht von Schneegestöber begleitet. Die Verteilung des Impfstoffs könnte weiter für Diskussionen sorgen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.

          2 Min.

          Guten Abend!

          Helmut Schwan

          Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Die Aussicht auf weiße Weihnachten ist angeblich nicht so schlecht – vorausgesetzt, man lebt im hessischen Mittelgebirge. Vor diesen Festtagen, an denen wegen der Pandemie kaum etwas so sein wird wie immer, weiß man nicht so recht, ob man über die Aussicht lachen oder weinen soll, dass auch diesmal in Hessen die vorherrschenden Farben an Heiligabend Grün und Grau sein werden. Das Winteridyll ist aber, wie Peter Badenhop zeigt, in Frankfurt historisch betrachtet eher eine Seltenheit gewesen. Selbst wenn viele meinen, sich ganz sicher an viele schneebedeckte Hügel „früher an Weihnachten“ erinnern zu können.

          Beim - auf die Mitglieder von zwei Hausständen beschränkten -  Spaziergang am Ersten Feiertag könnte das ein Thema sein. Viel dringender ist jedoch, sich damit zu beschäftigen, wer bereit ist, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Und mit der Frage, wann man an der Reihe sein könnte. An diesem Montag wird die europaweite Zulassung des Impfstoffes vom Mainzer Unternehmens Biontech erwartet. Am 27. Dezember soll es auch in Hessen losgehen. Noch ist ungewiss, wie viel Dosen zur Verfügung stehen, am Anfang wohl eher zu wenig angesichts des großen Bedarfs. Wie priorisiert wird, welche Berufsgruppen als erste an der Reihe sind, diese Fragen könnte daher in den nächsten Monaten für einige Diskussion sorgen. Anna-Sophia Lang zeigt am Beispiel der Justiz, wie vielschichtig „Systemrelevanz“ sein kann.

          Für das Ökosystem sind Störche Symbolfiguren. Wo sie sich heimisch fühlen, funktioniert es noch einigermaßen. In Lindheim in der Wetterau herrscht daher große Sorge, wo Wilhelm, der vielleicht älteste Storch Deutschlands, geblieben sein könnte. Er hat nach 22 Jahren seinen Horst auf dem Kamin der ehemaligen Schnapsbrennerei und Gattin Wilma verlassen. Über die Gründe und seinen möglichen Verbleib tauschen sich Vogelfreunde weltweit im Chatroom aus.

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          Und außerdem erklären Apotheker in Frankfurt, warum sie von der Ankündigung überrascht wurden, bei ihnen könnten sich ältere Mitbürger unentgeltlich FFP-2-Masken abholen +++ fühlen sich die Händler der Frankfurter Flohmärkte gleich doppelt stiefmütterlich behandelt +++ wurde die Kulturregion Frankfurt/Rhein-Main vor 15 Jahren gegründet und hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt

          Bleiben Sie achtsam,

          Ihr Helmut Schwan

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          Nach dem Regen in der Nacht braucht die Sonne am Montag einige Zeit, um Wolken und Nebel zu verdrängen. Im Laufe des Tages ziehen laut Vorhersage wieder dichte Wolken auf, 9 Grad werden  als Höchsttemperatur erwartet.

          Geburtstag haben am Montag

          Hans-Ludwig Grüschow, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Techem AG, Eschborn, Vorsitzender der Bürgerstiftung Jugend und Beruf, Neu-Isenburg (85); Theodor Weimer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse AG, Frankfurt (61); Patricia Lips (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestags (Wahlkreis Odenwald) (57); Arne Brüsch, Vorstandsvorsitzender der Datron AG, Mühltal (54); Oliver Conz (parteilos), Staatssekretär im hessischen Umweltministerium (53); Laura Fünfstück, Profigolferin beim Golfclub Neuhof, Dreieich (26)

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