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Hessisches Corona-Kabinett : Öffnungsschritte für drinnen und draußen beschlossen

Außengastronomie,wie hier auf dem Opernplatz in Frankfurt vor einem Jahr, könnte gemäß Stufenplan schon bald wieder erlaubt sein. Bild: Diana Cabrera Rojas

Die Corona-Pandemie ist nicht vorbei, mahnt die hessische Landesregierung. Doch sollen die Hessen bei konstant weiter sinkenden Infektionszahlen schon bald deutlich mehr Freiheiten genießen können.

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          „Wir rennen nicht einfach los“, betont der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) als er am späten Mittwochnachmittag in Wiesbaden gemeinsam mit seinem Stellvertreter Tarek Al-Wazir (Die Grünen) die Öffnungsschritte erklärt, mit denen die hessische Landesregierung auf die sinkenden Infektionszahlen reagiert.

          Ewald Hetrodt
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.

          Die vom Corona-Kabinett beschlossenen Vorgaben gelten, sobald in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt in Hessen die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 100 sinkt. Das ist schon im Hochtaunus, dem Vogelsberg und der Wetterau, wo die Ausgangssperre passé ist, sowie neuerdings in Darmstadt, dem Kreis Darmstadt-Dieburg, an der Bergstraße und im Rheingau-Taunus der Fall. Eine zweite Stufe mit weiteren Lockerungen tritt in Kraft, sobald die Inzidenz weitere 14 aufeinanderfolgende Tage unter 100 bleibt oder fünf aufeinanderfolgende Tage lang unter 50 liegt.

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