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Impfstreit im Landtag : „Blamabel für Hessen“

SPD-Fraktionsvorsitzende Nancy Faeser kritisierte organisatorische Mängel bei der Impfstrategie der hessischen Regierung. Bild: dpa

In seiner Regierungserklärung hat Ministerpräsident Volker Bouffier auf Erfolge in der Pandemiebekämpfung hingewiesen. Die Opposition wirft der schwarz-grüne Koalition jedoch Chaos vor.

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          Der gegenwärtige Umgang mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca sei ein Zeichen dafür, dass das Gesundheitssystem funktioniere. So sieht es Mathias Wagner, der Fraktionschef der hessischen Grünen. Das Aussetzen des Impfens mit dem Produkt sei ein Beispiel für verantwortliches Handeln, sagte Wagner am Dienstag im Landtag. Es zeige, der Gesundheitsschutz im Land habe oberste Priorität.

          Ewald Hetrodt
          (htr.), Rhein-Main-Zeitung

          Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) bezeichnete die Schwierigkeiten mit dem Impfstoff in seiner Regierungserklärung als Beispiel für Entwicklungen, die eine Landesregierung nicht in der Hand habe. „Auch das ändert wieder jede verlässliche Planung.“ Inzwischen liege Hessen mit seinen Impfzahlen im Vergleich der Bundesländer im Mittelfeld.

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