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Kulturpreis des Landes : Hessen ehrt bisherige Leiter der Documenta

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Auch sie erhält den hessischen Kulturpreis 2015: Carolyn Christov-Bakargiev Bild: Picture-Alliance

In diesem Jahr geht der hessische Kulturpreis gleich an neun Personen. Das Land ehrt die bisherigen künstlerischen Leiter der Kasseler Documenta, drei von ihnen posthum.

          Der Hessische Kulturpreis 2015 geht an die künstlerischen Documenta-Leiter der vergangenen 60 Jahre. Mit der ersten Ausstellung im Jahr 1955 habe Arnold Bode der zeitgenössischen Kunst in Kassel ein Forum und eine Heimat gegeben, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Montag in Wiesbaden. In den folgenden 60 Jahren hätten die künstlerischen Leiter der Ausstellung dann mit ihrem individuellen Blick auf die Kunst der Gegenwart Diskurse angeregt und neue Impulse gesetzt.

          Mit 45.000 Euro ist die Auszeichnung nach Angaben der Staatskanzlei der höchstdotierte Kulturpreis in Deutschland. Bouffier wird die Ehrung am 17. Juli in Kassel vornehmen. Die Documenta gilt als weltweit wichtigste Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Sie wurde am 15. Juli 1955 in Kassel erstmals eröffnet. Es gab bislang 13 Ausgaben, die Documenta 14 wird 2017 in Kassel und Athen stattfinden.

          Mit dem Hessischen Kulturpreis ausgezeichnet werden: Arnold Bode (posthum), Harald Szeemann (posthum), Jan Hoet (posthum), Manfred Schneckenburger, Rudi (Rudolf Hermann) Fuchs, Catherine David, Okwui Enwezor, Roger M. Buergel und Carolyn Christov-Bakargiev.

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