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Hessische Landesregierung : Nur eine bekommt Lob von der Opposition

Kabinettreif: Volker Bouffier (Mitte) stellt die künftige Digitalministerin Kristina Sinemus und den designierten Innen-Staatssekretär Stefan Heck vor. Innenminister Peter Beuth, unter anderem wegen des jüngsten Polizeiskandals umstritten, soll in der neuen Landesregierung sein Amt behalten. Bild: Michael Kretzer

Die designierte Digitalministerin Kristina Sinemus stößt auch bei der SPD auf positive Resonanz. Sie ist das einzige neue Gesicht unter den CDU-Vertretern im künftigen Landeskabinett.

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          „Ich traue ihr die Aufgabe zu. Eine Zusammenarbeit wäre wirklich möglich.“ Mit diesen Worten hat der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel auf die Nominierung von Kristina Sinemus als Digitalministerin reagiert. Sie sei „der einzige Lichtblick bei der CDU im neuen und doch altbekannten Ministerrat“. Der Sozialdemokrat äußerte die Hoffnung, dass sie ihre Qualitäten „auch im eher tristen Umfeld des angeblich neuen Kabinetts bewahren und wirklich etwas zum Wohle unseres Landes bewirken“ könne.

          Ewald Hetrodt

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.

          An die Spitze des Parlaments soll der bisherige Minister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein (CDU) treten. Er ist als Nachfolger von Norbert Kartmann vorgesehen, der seine letzte Legislaturperiode als einfacher Abgeordneter bestreiten will. Die beiden Personalien, über die diese Zeitung vorab berichtet hatte, ließ Bouffier gestern von seiner Fraktion billigen. Anschließend stellte er sie der Öffentlichkeit vor.

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