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Hessische Alpenhütten : Begrenzte Plätze in den Bergen

Auch bei Feinschmeckern beliebt: die Darmstädter Hütte südlich von St. Anton Bild: Patrick Bätz

Elf urige Hütten sind im Besitz der hessischen Sektionen des Deutschen Alpenvereins. Die Pandemie stellt die Betreiber vor Herausforderungen.

          4 Min.

          Vier Wände und ein Dach, das Sturm, Regen und Schnee abhält, vielleicht noch ein knisternder Ofen, eine deftige Jause und ein Bett zum Schlafen: Um in den Bergen glücklich zu sein, braucht es nicht viel. Viele Bergsportler, aber auch immer mehr Familien finden dieses Glück in den Hütten der Alpenvereine. Sie schätzen die Unterkünfte wegen ihrer Atmosphäre, als Treffpunkt für Gleichgesinnte und als Ausgangspunkt oder Zwischenstopp für ausgiebige Bergtouren. Doch auch in den Bergen ist wegen der Pandemie in diesem Jahr vieles anders als sonst. Auf die Vereine und Hüttenwirte kommt eine außergewöhnliche Saison zu.

          Alexander Jürgs
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Elf Berghütten sind im Besitz von hessischen Sektionen des Deutschen Alpenvereins (DAV). Allesamt stehen sie an wunderschönen Flecken in den österreichischen Alpen, vor allem in den Ötztaler Alpen. Das dort gelegene Gepatschhaus, das der Sektion Frankfurt gehört, wurde 1873 als erste deutsche Alpenvereinshütte überhaupt in Österreich erbaut. Waren die ersten Schutzhütten noch spartanische Notlager, entstanden für die Pioniere des Alpinismus, entwickelten sie sich schon bald zu komfortablen Herbergen. Sie mussten den Ansprüchen einer wachsenden Anzahl gut betuchter Städter genügen, die eigens mit der Eisenbahn aus bergfernen Gegenden anreisten, um der Industrialisierung für einige Zeit zu trotzen und sich beim Wandern zu erholen.

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