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Regional verbrauchen : Tierschutz gibt es nicht umsonst

  • -Aktualisiert am

Können sich oft nicht halten: Bauernhöfe mit Tierhaltung (Symbolbild) Bild: dpa

Immer mehr hessische Bauernhöfe schließen dauerhaft ihre Tore, besonders Betriebe mit Tierhaltung sind betroffen. Um auch in Zukunft regionale Produkte kaufen zu können, müssen Bauern unterstützt werden.

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          In den vergangenen zehn Jahren hat in Hessen statistisch gesehen alle 1,3 Tage ein Bauer sein Hoftor für immer verschlossen. Bei den landwirtschaftlichen Betrieben mit Tierhaltung ist der Schwund sogar noch größer. Während die landwirtschaftlich genutzte Fläche in der Summe fast gleich blieb, ist die Zahl der großen Nutztiere erheblich gesunken. Es gibt etwa 25 Prozent weniger Schweine und zwölf Prozent weniger Rinder auf den Höfen im Land.

          Die landwirtschaftliche Tierhaltung steht unter Druck. Bilder von Sauen, die fixiert am Boden liegen oder verletzt im Dreck stehen, möchte die Gesellschaft zu Recht nicht mehr sehen. Die Würde der Tiere rückt immer mehr in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion, und das ist auch gut so. „Qualfleisch“ wollen viele Menschen nicht mehr essen. Bei den meisten Landwirten ist die Diskussion schon lange angekommen, und insbesondere Biohöfe mit Direktvermarktung nutzen das Wohl ihrer Tiere durchaus auch als Marketinginstrument.

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