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Nachbesserungen verlangt : SPD-Landesvorstand für Koalitionsverhandlungen

  • Aktualisiert am

Votum pro Koalitionsverhandlungen: Thorsten Schäfer-Gümbel, Chef der Hessen-SPD Bild: dpa

Geht es nach dem Landesvorstand der hessischen SPD, wird die Bundespartei mit der Union bald Koalitionsverhandlungen führen. Diese Empfehlung gilt aber nicht ohne Vorbehalte.

          Der Landesvorstand der SPD in Hessen hat seinen Delegierten empfohlen, auf dem Bundesparteitag für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union zu stimmen. Das Sondierungsergebnis sei eine Grundlage für weitere Gespräche, teilte der Landesvorstand am Donnerstag in Wiesbaden nach einer Sitzung am Vorabend mit. Bei den Koalitionsverhandlungen müssten aber noch erkennbare Fortschritte bei der Überwindung der Zwei-Klassen-Medizin sowie eine weitreichendere Härtefallregelung für den Familiennachzug erreicht werden.

          Für den Beschluss habe es zehn Ja- und drei Nein-Stimmen sowie zwei Enthaltungen gegeben. Der hessische Landesverband reist mit 72 Delegierten zum Bundesparteitag nach Bonn. Davon kommen 46 Delegierten aus Süd- und 26 aus Nordhessen.

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