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Deutsche Umwelthilfe : „Hessens Regierung fährt klimaschädlichste Dienstwagen“

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Schlechte Bilanz: Dienstfahrzeuge der hessischen Landesregierung sollen besonders klimaschädlich sein (Archivbild). Bild: dpa

Die Deutsche Umwelthilfe hat untersucht, wie klimaschädlich Dienstfahrzeuge der Länder sind. Hessens Regierung kommt beim CO2-Verbrauch besonders schlecht weg.

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          Die hessische Regierung ist im Ländervergleich mit der umweltschädlichsten Dienstwagenflotte unterwegs. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Erhebung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hervor. Die Autos der schwarz-grünen Kabinettsmitglieder verbrauchen den Angaben zufolge im Realbetrieb durchschnittlich 255 Gramm Kohlendioxid (CO2) je Kilometer. Zum Vergleich: Die Dienstfahrzeuge von Spitzenreiter Bremen kämen im Schnitt auf lediglich 199 g/km. Schlusslicht im Vorjahr war Nordrhein-Westfalen.

          Der einzelne Wagen von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) schneidet im bundesweiten Länderchef-Vergleich ebenfalls schlecht ab. Sein Fahrzeug verbuche einen realen CO2-Verbrauch von 376 g/km und lande damit auf dem vorletzten Platz. Zudem benötige der Benziner mit einem Normverbrauch von 10,9 Litern je 100 Kilometern den zweitmeisten Sprit. Schädlicher fahre nur Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) mit 408 g/km und 11,6 Liter.

          237 Fahrzeuge von Politikern untersucht

          Für ihren 13. jährlichen Dienstwagencheck untersuchte die Umwelthilfe 237 Autos von Politikern. Insgesamt seien die CO2-Emissionen bei Dienstfahrzeugen erstmals gestiegen, hieß es. Und: Keiner der Wagen der Regierungspolitiker im Bund und in den Ländern hielt demnach EU-Flottengrenzwerte ein. „Wir brauchen endlich Ministerpräsidenten und Minister, die mit positivem Beispiel vorausfahren“, forderte Barbara Metz, stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH.

          Die Definition realer Ausstoß der DUH ist nicht identisch mit den Angaben zum offiziellen CO2-Normausstoß der Autohersteller, die deutlich tiefer liegen. Bei ihrer eigenen Erhebung berechnet die DUH die durchschnittliche Abweichung der Herstellerdaten von Messwerten im tatsächlichen Fahrbetrieb. Sie stützt sich dabei auf Methoden des Umweltforschungsverbunds ICCT.

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