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Hessischer Asylkonvent : Bouffier: Flüchtlinge zu Bürgern machen

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„Wir wollen die Flüchtlinge zu Mitbürgern machen“: Ministerpräsident Bouffier aus Anlass des Asylkonvents Bild: dpa

60 Vertreter von Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Verbänden tagen in Wiesbaden beim ersten hessischen Asylkonvent. „Wir wollen die Flüchtlinge zu Mitbürgern machen“, sagte Ministerpräsident Bouffier.

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          Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat zu einem breiten gesellschaftlichen Konsens bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen aufgerufen. „Scheitern ist keine Perspektive“, sagte der Regierungschef am Mittwoch in Wiesbaden nach dem ersten Asylkonvent im Land. Die Frage, wie die Menschen in Arbeit kommen, könne nicht alleine die Politik lösen. Dazu müssten viele Gruppen, Institutionen und die Wirtschaft zusammenwirken. „Wir wollen die Flüchtlinge zu Mitbürgern machen“, sagte Bouffier. Das sei aber ein dynamischer Prozess, der über Jahre gehen werde.

          Bei dem Asylkonvent waren knapp 60 Teilnehmer aus Politik und Gesellschaft in der Wiesbadener Staatskanzlei zusammengekommen, um über Lösungen in der Flüchtlingsfrage zu diskutieren. Es wurden sieben Fachgruppen gebildet, um die entscheidenden Fragen anzugehen. In Hessen gibt es nach Angaben des Ministerpräsidenten derzeit rund 50 000 Flüchtlinge. Für das Gesamtjahr rechnet die Landesregierung bisher mit knapp 60 000 Flüchtlingen, die bleiben.

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