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Hessens Landesverwaltung : Kohlendioxid-Ausstoß seit 2008 fast halbiert

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Vor allem wegen des vermehrten Einsatzes von Ökostrom, wie ihn etwa dieses Wasserkraftwerk am Edersee liefert, hat die hessische Landesverwaltung ihren CO2-Ausstoß stark gesenkt, wie es heißt Bild: dapd

Bis 2030 soll die hessische Landesverwaltung „kohlendioxidneutral“ werden. Von 2008 bis 2011 hat die den Ausstoß des Treibhausgases fast halbiert - dank des Einsatzes von Ökostrom, wie es heißt.

          Auf ihrem Weg zur ersten klimaneutralen Landesverwaltung haben Hessens Behörden ihren Ausstoß von Kohlendioxid seit 2008 fast halbiert. Bis 2011 sei der sogenannte Kohlendioxid-Fußabdruck (carbon footprint) der Verwaltung bereits um 45 Prozent zurückgegangen, sagte Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) in Wiesbaden.

          Angesichts der bisherigen Zahlen sei davon auszugehen, dass sich der Trend in den vergangenen beiden Jahren fortgesetzt habe. Schäfer rechnet damit, dass alle Behörden des Landes wie geplant ab 2030 klimaneutral arbeiten werden.

          Weniger Kohlendioxid durch Ökostrom

          Im Jahr 2011 verursachte die Landesverwaltung insgesamt rund 264.600 Tonnen des Gases, das sind zehn Prozent weniger als im Jahr zuvor. Im Jahr 2008 waren es noch mehr als 476.000 Tonnen.

          Grund für den zurückgehenden Ausstoß des sogenannten Treibhausgases Kohlendioxid sei vor allem das Umstellen der Behörden auf Ökostrom. Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) forderte zudem, es müsse vor allem beim Bau weiter darauf geachtet werden, dass die Emissionen zurückgingen.

          Die größten Klimaschädlinge der Landesverwaltung: die Gebäude, vor allem die Hochschulen, sowie die Computer, der Fuhrpark und die Dienstreisen mit dem Flugzeug und der Bahn.

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