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Hessens Innenminister : Zahl der Wohnungseinbrüche dürfte sinken

  • Aktualisiert am

Ein fiktiver Einbrecher am Werk Bild: dpa

Jahrelang hat die Polizei in Hessen eine steigende Zahl von Wohnungseinbrüchen verzeichnet. Für dieses Jahr rechnet Innenminister Beuth aber mit einem Rückgang.

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          Innenminister Peter Beuth (CDU) rechnet in diesem Jahr erneut mit weniger Wohnungseinbrüchen in Hessen. Nach Auswertung der bislang vorliegenden Daten hoffe er, dass sich die im Vorjahr eingeleitete Trendwende 2017 fortsetzen werde, sagte der Minister in Wiesbaden. Im Vorjahr war die Zahl der Wohnungseinbrüche um zehn Prozent auf 10.405 zurückgegangen. Zuvor musste jahrelang ein Anstieg verzeichnet werden. Die Wohnungseinbruchsstatistik für Hessen wird Anfang nächsten Jahres veröffentlicht.

          Der Innenminister gab im Polizeipräsidium Westhessen den Startschuss für den landesweiten Einsatz einer in Hessen selbst entwickelten Software zur effektiveren Jagd nach Wohnungseinbrechern. Mit dem neuen Ermittlungstool sollen Verhaltensmuster von Tätern erfasst und so die Suche nach Tätern erleichtert werden.

          Die Prognosesoftware mit dem Namen „KLB-operativ“ (Kriminalitätslagebild) war zuvor monatelang in mehreren Polizeidirektionen auf ihre Tauglichkeit geprüft worden. Sie soll künftig nicht nur landesweit auf den Polizei-PCs nutzbar sein, sondern im Laufe des nächsten Jahres den Ermittlern auch per App auf den Diensthandys zur Verfügung stehen.

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