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Hessens Unis öffnen wieder : Mit 3G durch das Wintersemester

Im Atrium des Gebäudes Psychologie, Erziehungswissenschaften und Gesellschaftswissenschaften der Goethe Universität ist eine Zugangskontrolle zur Bibliothek eingerichtet. Bild: Kolb, Marie-Luise

An den hessischen Hochschulen soll die Präsenzlehre wieder zum Normalfall werden. Was normal ist, wird je nach Studienfach allerdings unterschiedlich ausgelegt.

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          Eine Spritze müssen die Studenten der Goethe-Uni nicht vorzeigen – auch nicht in symbolischer Form. Kurz hatte man erwogen, Geimpften auf Wunsch ein stilisiertes Injektionswerkzeug auf die Goethe-Card zu drucken, damit sie bei Bedarf außer ihrer Zugehörigkeit zur Hochschule auch gleich den Corona-Schutz nachweisen können. Diese Möglichkeit wird es geben, allerdings wird der Immunstatus auf dem Studentenausweis etwas diskreter dokumentiert, wie Uni-Präsident Enrico Schleiff verspricht: „Das Symbol für die Impfung ist ein Haus.“

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Als eine Art Hausschlüssel wird die Goethe-Card mit integriertem Impfnachweis in den nächsten Monaten oft dienen. Denn wie alle staatlichen Universitäten in Hessen hat sich die Uni Frankfurt entschieden, für die Teilnahme an Lehrveranstaltungen in Präsenz einen 3-G-Nachweis zu verlangen: Anspruch auf Zutritt werden nur Studierende haben, die geimpft, getestet oder genesen sind. Für Medizinstudenten im Uniklinikum gilt zum Schutz der Patienten sogar das 2-G-Prinzip. So soll auf sicherem Weg das Ziel erreicht werden, das Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Die Grünen) in Abstimmung mit den Hochschulpräsidien schon Anfang August ausgegeben hatte: Im Wintersemester, dessen Vorlesungen am 18. Oktober beginnen, soll die Anwesenheit auf dem Campus wieder zur Regel werden.

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