https://www.faz.net/-gzg-9kgiu

Wegen Sturmwarnung : Hessens größter Rosenmontagszug kurz vor Start abgesagt

Springt in Herbstein: der Bajazz Bild: dpa

Die Fuldaer Narren haben bis zum Mittag gehofft, Hessens größten Rosenmontagsumzug starten zu können. Doch eine Sturmwarnung macht ihnen einen Strich durch die Rechnung.

          1 Min.

          Kurz vor dem Start ist der Rosenmontagszug in Fulda wegen Sturmgefahr doch noch abgesagt worden. Das teilte die Polizei mit. Die Fuldaer Karneval-Gesellschaft sei zu der Entscheidung gekommen, dass es nach aktuellen Wetterprognosen unverantwortlich wäre, den Zug auf die Strecke gehen zu lassen. Laut Feuerwehr seien in der Fuldaer Innenstadt bereits mehrere Bäume umgestürzt und Ziegel von den Dächern geweht worden, teilte die Polizei mit.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Der Deutsche Wetterdienst hatte für Montag in Hessen Sturmböen um die 75 Kilometer pro Stunde vorhergesagt. Bei kräftigen Schauern seien auch schwere Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde möglich, teilten die Meteorologen in Offenbach mit.

          Anders als in Fulda konnte der Zug mit dem voraustanzenden Bajazz starten, wenn auch etwas verspätet. Auch dieses Mal hätte Hessens größter Rosenmontagsumzug in Fulda pünktlich um 13.33 Uhr starten sollen, allerdings mit einigen Einschränkungen - wegen des Windes. So war von vorne herein auf Pferdewagen und Zelte an der Strecke verzichtet worden, auch größere Fahnen waren tabu. Das sagte ein Sprecher der Fuldaer Karneval-Gesellschaft im Gespräch mit FAZ.NET am Morgen.

          Der Veranstalter erwartete etwa 250 Zugnummern und mehr als 4100 Aktive. Zum Vergleich: Der Frankfurter Umzug am Wochenende brachte es auf 3100 Aktive.

          Der Rosenmontagszug in Seligenstadt bei Offenbach ist wegen Sturmtief „Bennet“ kurzfristig abgesagt worden, wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf die Stadt meldet. Geplant war ab 14.01 Uhr ein närrischer Umzug mit rund 100 Nummern, nach Angaben des Veranstalters wurden 40.000 Zuschauer erwartet.

          Weitere Themen

          Das Virus im Gerichtssaal

          FAZ Plus Artikel: Corona und Justiz : Das Virus im Gerichtssaal

          Strafprozesse in der Pandemie sind eine Herausforderung. Damit sie überhaupt verhandeln können, müssen die Richter kreativ werden. Das tun sie auch, jeder auf seine Weise. So bringen Masken, Plexiglas und Absperrband kuriose Situationen.

          Topmeldungen

          Schüler einer vierten Klasse sitzen zu Beginn des Unterrichts in Dresden auf ihren Plätzen.

          Im neuen Schuljahr : Welcher Lernstoff ist verzichtbar?

          Auch nach den Sommerferien wird der Unterricht anders sein als gewohnt. Drei Szenarien sind denkbar. Die Friedrich Ebert Stiftung schlägt nun vor, Prüfungs- und Lehrinhalte zu reduzieren. Streit ist programmiert.
          Streit mit der Bild-Zeitung: Virologe Christian Drosten

          „Bild“ gegen Drosten : Wahrheit im Corona-Style

          Die Kampagne gegen den Virologen Drosten ist sachlich unbegründet, niveaulos und niederträchtig. Sie richtet sich gegen die Wissenschaft. Und damit ist weder der Gesellschaft noch der Politik gedient.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.