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Verdacht der Volksverhetzung : Kagida-Organisator soll Juden auf Facebook beschimpft haben

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Kagida: Ein paar Dutzend Menschen demonstrieren in Kassel montags gegen eine befürchtete Islamisierung. Bild: dpa

Ein Pegida-Organisator verbreitet über Facebook wüste Beschimpfungen, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Volksverhetzung. Der Fall Lutz Bachmann scheint sich zu wiederholen - in Kassel.

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          Die Beschimpfungen von Menschen anderer Herkunft oder Religion durch einen Pegida-Organisator scheinen kein Einzelfall zu bleiben. Nach Lutz Bachmann aus Dresden steht nun der Mann, der die Kasseler Protestmärsche organisiert, im Fokus der Ermittler. Gegen Michael Viehmann laufen staatsanwaltliche Ermittlungen wegen des Verdachts auf Volksverhetzung.

          Auf Facebook tauchten Äußerungen auf, in denen jüdische Menschen als „Judenpack“ beschimpft und in Zusammenhang mit einem „Massenmord an Unschuldigen“ gebracht werden. Das Profil soll Michael Viehmann gehören, wie die Ermittlungsbehörde in Kassel mitteilt. Ob der Kagida-Organisator auch Urheber des Eintrags ist, sei aber noch nicht klar. „Der Anfangsverdacht ist da“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

          Viehmann soll auch zu Gewalt aufgerufen haben, in dem Eintrag soll es geheißen haben: „hoffe das hier bald eine Revolution ausbricht und dem ganzen Deutschen Politpack der Schädel eingeschlagen wird“. Der mittlerweile gelöschte Facebook-Eintrag soll vom 31. Juli 2014 stammen, die Ermittlungen laufen seit November.

          Die Bewegung „Kassel gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Kagida), Ableger der islamkritischen Pegida, demonstriert seit mehreren Monaten montags in Kassel.

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