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„Verbraucher erkennen die Vorteile“ : Lautenschläger sieht gute Zeiten für Biobauern

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Pionier unter den hessischen Öko-Bauern: Paul Erich Etzel aus Wehrheim, kurz Bauer Etzel genannt Bild: Daniel Pilar

Landwirtschaftsministerin Lautenschläger (CDU) bescheinigt dem ökologischen Landbau in Hessen gute Wachstumschancen. Eine Studie soll gleichwohl zeigen, ob sich die positive Entwicklung am hessischen Markt für Ökolebensmittel fortsetzt.

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          Landwirtschaftsministerin Silke Lautenschläger (CDU) bescheinigt dem ökologischen Landbau in Hessen gute Wachstumschancen. „Immer mehr Verbraucher erkennen die Vorteile, die der Einkauf von Qualitäts-Lebensmitteln aus der Region mit sich bringt. Durch ökologische Produktion und regionale Vermarktung ist eine erhöhte Wertschöpfung möglich„, sagte die Ministerin bei einem Besuch der Upländer Bauernmolkerei in Usseln im Kreis Waldeck-Frankenberg.

          Die Landesregierung wolle die ökologische Produktion und die regionale Vermarktung weiter fördern. Dazu sei eine Marktstudie in Auftrag gegeben worden, die zeigen solle, ob sich die positive Entwicklung am hessischen Markt für Ökolebensmittel in den kommenden Jahren fortsetzt, erklärte Lautenschläger. Demnach seien 2003 noch 1480 Betriebe ökologisch bewirtschaftet worden. 2008 seien es bereits 1616 gewesen. Wer auf ökologischen Landbau umsattele, erhalte von 2010 an für die ersten fünf Jahre 210 statt bisher 160 Euro je Hektar, versicherte die Ministerin.

          Das Beispiel der Upländer Bauernmolkerei zeigt nach Ansicht der Ministerin, wie Landwirte mit Engagement am harten Milchmarkt bestehen können. Die Upländer Bauernmolkerei wurde 1996 wieder in Betrieb genommen. Damals lieferten 18 Landwirte eine Million Liter Bio-Milch pro Jahr. 2008 erzeugten 130 Betriebe 32 Millionen Liter.

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