https://www.faz.net/-gzg-90d51

Haftanstalt Gießen : Mutmaßlicher Brandstifter nimmt sich das Leben

  • Aktualisiert am

Wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung hat die Marburger Staatsanwaltschaft gegen einen Mann ermittelt. Nun nahm er sich in der Gießener Haftanstalt das Leben.

          1 Min.

          Ein mutmaßlicher Brandstifter hat sich während der Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Gießen das Leben genommen. Der 47 Jahre alte Mann war am Freitag in Haft gekommen, weil er Ende Juli in einer Wohnung im mittelhessischen Stadtallendorf ein Feuer gelegt haben soll.

          Es habe keinerlei Hinweise auf eine Suizidgefahr gegeben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gießen am Mittwoch. Der Mann starb in der Nacht zum Montag. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk über den Vorfall berichtet.

          Rauchgasvergiftungen erlitten

          Das Feuer in Stadtallendorf war nachts im Schlafzimmer ausgebrochen - und glimpflich ausgegangen: Die 46 Jahre alte Bewohnerin, ihr 17 Jahre alter Sohn und eine 22 Jahre alte Besucherin erlitten Rauchgasvergiftungen.

          Die Staatsanwaltschaft Marburg ermittelte nach Angaben eines Sprechers wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung. Bei dem Mann soll es sich um den ehemaligen Partner der Wohnungsinhaberin gehandelt haben.

          Weitere Themen

          Börsenglocke zum Geburtstag Video-Seite öffnen

          F.A.Z. wird 70 : Börsenglocke zum Geburtstag

          Nein, die F.A.Z. geht nicht an die Börse. Dass Werner D'Inka, seine Mit-Herausgeber und die Geschäftsführer die Eröffnungsglocke auf dem Frankfurter Parkett läuten durften, war ein Geschenk der Deutschen Börse zum 70. Geburtstag.

          Topmeldungen

          Vereitelter Anschlag : Sie wollten möglichst viele „Ungläubige“ töten

          Drei Männer sollen einen Anschlag mit Sprengstoff im Rhein-Main-Gebiet geplant haben. Laut Polizei waren die Pläne weit fortgeschritten. Die drei Männer aus Offenbach sollen Verbindungen zum IS haben.

          Bevölkerungswachstum : „Ein politisch heikles Thema“

          Die Demographie-Forscherin Alisa Kaps über die Weltbevölkerungskonferenz, schwierige Gespräche mit afrikanischen Regierungschefs, Gegenwind von Abtreibungsgegnern und darüber, wie Rechtspopulisten das Thema Bevölkerungswachstum besetzen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.