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Rundfunk in Hessen : HR gewinnt, FFH verliert Hörer

  • -Aktualisiert am

Erreicht stündlich nicht mehr ganz 500.000 Hörer: Radio FFH Bild: F.A.Z. - Foto Wolfgang Eilmes

Der private Radiosender FFH verliert weiter Hörer. Die auf jüngere Hörer zugeschnittene Welle des Hessischen Rundfunks legt dagegen deutlich zu. Gleichwohl bleibt FFH weiter Marktführer in Hessen.

          Gewinner der neuen Media-Analyse zur Nutzung der Radioprogramme ist der Hessische Rundfunk. Während beim Privatsender Hit Radio FFH die Zahl der Hörer pro Stunde auf 499.000 zurückging, konnte der Hessische Rundfunk sich bei allen Wellen verbessern: die Popwelle hr3 löste als beliebtestes HR-Hörfunkprogramm mit 331.000 Hörern pro Stunde (plus 17,4 Prozent) die Schlager- und Volksmusikwelle hr4 ab, die sich um 1,4 Prozent auf 294 000 Hörer steigerte.

          Die Jugendwelle YouFM gewann 4,5 Prozent, blieb aber mit insgesamt 46.000 Hörern deutlich hinter den 81.000 Hörern von planet Radio, dem FFH-Jugendprogramm, zurück. hr1 konnte sich zum vierten Mal hintereinander verbessern - um knapp zehn Prozent von 133.000 auf 146.000 Hörer. Bei hr-info stieg die Zahl der Nutzer auf 30.000, was einem Zuwachs um 30 Prozent entspricht. Das werbungfreie hr2-kultur erzielte leichte Gewinne, die allerdings in der Kategorie „Hörer pro Stunde“ nicht ermittelbar sind. In der Tagesreichweite wurde das Kulturprogramm von 90.000 Personen einmal am Tag eingeschaltet.

          4600 Menschen befragt

          Insgesamt erreichten die sechs Wellen des Hessischen Rundfunks 2,15 Millionen Hörer, das waren 110.000 mehr als bei der letzten Media-Analyse im März. FFH kam mit seinem Kernprogramm und den beiden Sparten planet radio und harmony.fm auf 605.000 Hörer. Unter den kleineren Privatsendern steigerte Radio Bob aus Kassel seine Hörerschaft um mehr als 50 Prozent auf 41.000 Hörer. Dagegen verlor MAIN FM 40 Prozent und hatte nur noch 9000 Hörer. Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse ist ein Zusammenschluss von 260 Unternehmen der Medien- und Werbewirtschaft. In Hessen wurden 4600 Menschen nach ihren Lieblingssendern befragt. Bundesweit waren es zwischen September 2008 und April 2009 rund 66.000.

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