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Parteien : Roth soll neuer „General“ der Hessen-SPD werden

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Gut gelaunt: der Bundestagsabgeordnete Michael Roth vor dem Hessischen Landtag Bild: dpa

Der 38 Jahre alte Bundestagsabgeordnete Michael Roth soll neuer Generalsekretär der hessischen SPD werden. Entsprechende Informationen des Hessischen Rundfunks wurden aus der SPD-Landtagsfraktion bestätigt. Die CDU spricht von einer „Fortsetzung des Systems Ypsilanti“.

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          Der Bundestagsabgeordnete Michael Roth soll neuer Generalsekretär der hessischen SPD werden. Einen entsprechenden Vorschlag werde der designierte SPD-Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel am Samstag dem Landesparteitag unterbreiten, berichtete die SPD in Wiesbaden. Neue stellvertretende Landesvorsitzende solle die Bürgermeisterin von Hofheim am Main, Gisela Stang, werden.

          Der 38-Jährige Roth lebt in Heringen an der Werra und ist derzeit Vorsitzender des Unterbezirks Hersfeld-Rotenburg. Die frühere Landesvorsitzende Andrea Ypsilanti hatte den Diplom-Politologen im Wahlkampf 2007/2008 als Bau- und Verkehrsminister nominiert. Der derzeitige Amtsinhaber Norbert Schmitt wird beim Landesparteitag am Samstag in Darmstadt nicht mehr kandidieren. Der Vertraute der scheidenden Parteivorsitzenden Andrea Ypsilanti hatte Anfang Januar, also noch vor dem Wahldesaster der Hessen-SPD, seinen Rückzug erklärt (Hessen-SPD: Die Reihen lichten sich).

          CDU sieht „Scharfmacher“ in der SPD-Führung

          Die ein Jahr ältere Bürgermeisterin soll die SPD-Spitze ergänzen. Die bisherigen Vize-Vorsitzenden Gernot Grumbach und Manfred Schaub werden dem Parteitag zur Wiederwahl vorgeschlagen. Grumbach ist Vorsitzender des SPD-Bezirks Hessen-Süd und Schaub Vorsitzender des Bezirks Nord.

          Die CDU wertet die Personalentscheidungen der hessischen SPD als „Fortsetzung des Systems Ypsilanti“. Der designierte SPD-Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel und sein Generalsekretärs-Kandidat Michael Roth stünden nicht für einen Neuanfang der Sozialdemokraten, erklärte Landtagsfraktionschef Christean Wagner in Wiesbaden. Mit ihnen übernähmen „Scharfmacher“ der früheren SPD-Landesvorsitzenden Andrea Ypsilanti die Parteiführung. Roth habe den vier SPD-Abgeordneten, die Ypsilantis Wahl zur Ministerpräsidentin ablehnten, „nicht nachvollziehbares Gewissens-Getröte“ attestiert.

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