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Umfrage der Staatskanzlei : Mehrheit der Hessen fühlt sich zu wenig politisch beteiligt

  • Aktualisiert am

Beteiligung: Die Abgabe des Stimmzettels allein fühlt sich eine Mehrheit der Hessen nicht genügend politisch beteiligt. Bild: Sonntag, Florian

Hessens Bürger wollen mehr mitreden: Drei von vier Hessen wünschen sich eine stärkere politische Einbindung, besonders auf kommunaler Ebene.

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          Fast drei Viertel aller Hessen sind der Ansicht, dass sie künftig stärker politisch beteiligt werden sollten. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten repräsentativen dimap-Umfrage im Auftrag von Hessens Staatskanzlei hervor. Allerdings sind nur 35 Prozent auch bereit, an Entscheidungsprozessen verstärkt mitzumachen. 52 Prozent würden sich wie bisher verhalten, ein kleiner Teil (10 Prozent) würde sich weniger engagieren.

          Sind Bürger persönlich betroffen, dann steigt der Wille zur Beteiligung auf 52 Prozent. 51 Prozent würden sich engagieren, wenn es um ein konkretes Projekt geht. Aus staatsbürgerlicher Verantwortung würden sich dagegen nur 44 Prozent der Befragten stärker beteiligen. In der eigenen Gemeinde wünschen sich 78 Prozent mehr Bürgerbeteiligung, auf Bundesebene 70 Prozent und im Land 68 Prozent. Auf EU-Ebene sind es nur 55 Prozent.

          Eine stärkere politische Beteiligung der Bürger sei sinnvoll, aber nur in bestimmten Bereichen, lautet das Fazit von Regierungssprecher Michael Bußer (CDU) aus der Umfrage. „Hessinnen und Hessen wollen ortsnah und konkret mitgestalten.“

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