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Jungbulle auf Wanderschaft : Elch neben Autobahn bei Kassel gesichtet

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„Der Elch war zwischen Kassel-Nord und Staufenberg, kurz hinter der Grenze zu Niedersachsen, unterwegs”, so die Polizei Bild: dpa

Der in den vergangenen Wochen immer wieder in Nordhessen gesichtete Elch hat sich am Montag an die Autobahn bei Kassel gewagt. „Er wurde von mehreren Autofahrern gemeldet und eine unsere Streifen hat es bestätigt“, heißt es bei der Polizei.

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          Der in den vergangenen Wochen immer wieder in Nordhessen gesichtete Elch hat sich am Montag an die Autobahn bei Kassel gewagt. „Er wurde von mehreren Autofahrern gemeldet und eine unsere Streifen hat es bestätigt: Das Tier lief eine ganze Weile parallel zur Autobahn“, hieß es bei der Polizei. Direkt auf die Schnellstraße habe er sich aber nicht gewagt, deshalb hätten die Polizisten auch nicht eingegriffen. „Der Elch war zwischen Kassel-Nord und Staufenberg, kurz hinter der Grenze zu Niedersachsen, unterwegs. Danach hat sich seine Spur verloren.“

          Der junge Elchbulle war vor zwei Wochen zum ersten Mal in Hessen gemeldet worden. Das gewaltige Tier habe plötzlich auf der Dorfstraße gestanden, sei dann aber in den Wald gelaufen, hatten Bewohner von Sontra-Blankenbach berichtet. Das Tier ist offenbar auf Wanderschaft und war in der Vergangenheit schon in ostdeutschen Bundesländern gesichtet worden.

          Der Elch, mit gut zwei Metern Schulterhöhe der größte lebende Hirsch, kommt vor allem in Skandinavien, Osteuropa und Nordamerika vor. In Sachsen gab es vor kurzem den Versuch, die Tiere wieder anzusiedeln. Im nordhessischen Reinhardswald wird seit zwei Jahren auch ein zugewanderter Wolf immer wieder gesichtet.

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