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Mehr Teilzeitjobs : Hessen arbeiten im Schnitt immer kürzer

  • Aktualisiert am

Stahlarbeiter an Turm des Marienforums in Frankfurt am Main bei der Arbeit. Bild: dpa

Während die Zahl an Gesamtarbeitsstunden im Land fast unverändert bleibt, sinken die geleisteten Stunden pro Kopf immer mehr. Grund hierfür sei die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

          Erwerbstätige in Hessen arbeiten im Durchschnitt immer weniger. Die Zahl der jährlich geleisteten Arbeitsstunden pro Kopf sei zwischen 2000 und 2015 in allen kreisfreien Städten und Landkreisen zurückgegangen, teilte das Statistische Landesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. Sie sank in diesem Zeitraum um 6,1 Prozent von 1453 Stunden auf 1365 Stunden.

          Den geringsten Rückgang gab es im Landkreis Kassel (minus vier Prozent), gefolgt vom Hochtaunuskreis (minus 4,4 Prozent). Deutlich kürzer arbeiteten laut Landesamt die Erwerbstätigen im Odenwaldkreis (minus 8,7 Prozent) und im Werra-Meißner-Kreis (minus 8,2 Prozent).

          Im Jahr 2015 leisteten die Erwerbstätigen in Hessen insgesamt 4,55 Milliarden Arbeitsstunden. Gegenüber dem Jahr 2000 (4,53 Milliarden Arbeitsstunden) blieb diese Zahl nahezu unverändert. Im gleichen Zeitraum stieg aber die Zahl der Erwerbstätigen von 3,12 Millionen auf 3,34 Millionen. „Der wesentliche Grund für die unterschiedliche Entwicklung von Stunden- und Kopfzahl ist die Zunahme der Teilzeitarbeit“, erklärte das Statistische Landesamt.

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