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Feinstaub : In Mörfelden ist die Luft am saubersten

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Feinstaubschleuder: Die Belastung durch Abgase ist in Hessen im Jahr 2014 im gesetzlichen Rahmen geblieben. Bild: dpa

Die Feinstaubbelastung in Hessen hat in diesem Jahr an keinem Ort öfter als 35 Mal den Grenzwert überschritten. Wer städtische und ländliche Regionen vergleicht, stellt jedoch starke Unterschiede fest.

          In Hessen ist die Luftbelastung durch Feinstaub in diesem Jahr unter den zulässigen Grenzen geblieben. An keiner der rund 30 Messstationen wurde an mehr als 35 Tagen eine durchschnittliche Tagesbelastung von 50 Mikrogramm je Kubikmeter Luft überschritten, wie das hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

          Die höchste Belastung gab es diesmal dem Bericht zufolge im Messgebiet Kassel-Fünffensterstaße, wo seit Januar an 25 Tagen Überschreitungen registriert wurden. Die sauberste Luft genießen die Bewohner von Mörfelden im Kreis Groß-Gerau – zumindest was den Grenzwert angeht. Denn dort wurden an keinem einzigen Tag überhöhte Feinstaubwerte gemessen. Gut schnitten auch die Messstationen an der Wasserkuppe und in Zierenberg bei Kassel ab. Dort waren die Grenzwerte nur ein Mal verletzt worden.

          In Frankfurt unterscheiden sich die Ergebnisse der dortigen drei Stationen stark. Während sie in Höchst nur wenige Überschreitungen (7 Tage) aufzeichneten, waren es im Osten der Stadt (13) und an der Friedberger Landstraße (17) deutlich mehr.

          Der Verkehr ist dem HLUG zufolge in Städten und Ballungsräumen die Hauptursache für Feinstaub. Schon in den beiden Vorjahren waren die Grenzwerte für die kurzfristige Belastung durch Feinstaub nicht überschritten worden. Zuletzt waren 2011 in Darmstadt und Frankfurt Überschreitungen gemessen worden.

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